Mütter als Glaubenslehrerinnen

Wie können Mütter ihre Kinder im Vertrauen auf die je eigene Glaubenstradition stärken für das friedliche Zusammenleben in einer multireligiösen Gesellschaft? Wie können sie ihre Kinder um des Glaubens willen zu Toleranz und Konfliktfähigkeit erziehen? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der Tagung „Mütter als Glaubenslehrerinnen“, die die Evangelische Akademie zu Berlin am 24. und 25. September veranstaltet.

 „Wir wollen das Gespräch ermöglichen zwischen Frauen, die ihren Kindern einerseits traditionelle Glaubenswerte vermitteln, sie gleichzeitig auf ein Leben in einer säkularen Gesellschaft vorbereiten möchten“, sagt Studienleiterin Erika Godel. Vier Fachvorträge sollen die mütterlichen, großmütterlichen oder einfach: weiblichen Kompetenzen der Tagungsteilnehmerinnen als Glaubenslehrerinnen stärken: Familienberater Klemens Röthig spricht über „Erziehungsziele in unserer multireligiösen und multikulturellen Gesellschaft“, Islamwissenschaftlerin Rabeya Müller geht der Frage nach, welche Geschichten aus dem Koran die Glaubenserziehung prägen. Über die „existenzielle Herausforderung für christliche und muslimische Mütter“, Glaubenstraditionen zu erhalten und zu verändern, referiert die Theologin Ulrike Elsdörfer. Der Beitrag von Arabistin Silvia Horsch behandelt die „Verantwortung von Müttern für die Glaubenserziehung im Islam“. Während der Tagung gibt es die Möglichkeit der Kinderbetreuung.

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