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Familien stärken EKD-Symposium

 
 
Beitrag des EKD-Ratsvorsitzenden zum Symposium am 4. Juli

„Familien stärken“

© EAzB

 

Die Leistungen von Familien würdigen, unabhängig davon, in welcher Konstellation sie leben – dies ist nach Ansicht des Ratsvorsitzenden der EKD, Nikolaus Schneider, zentrale Aufgabe von Politik und Gesellschaft. Kindererziehung, Alten- und Krankenpflege, seelische Unterstützung und Gastfreundschaft, Wertevermittlung und Fürsorge – für die Zukunft Deutschlands werde es entscheidend sein, dass die familien- und sozialpolitischen Weichenstellungen den Familien gerecht würden, die diese Leistungen erbringen, betonte Schneider in seinem Statement beim Symposium „Familien stärken“ am 4. Juli 2014.

Der Ratsvorsitzende erinnerte daran, dass eine zeitgemäße Familienpolitik im Fokus der Orientierungshilfe „Zwischen Autonomie und Angewiesenheit“ gestanden habe, die der Rat der EKD im Juni vergangenen Jahres veröffentlicht hatte. Die daraufhin entbrannte umfangreiche mediale Diskussion habe „die theologische Dimension in den scheinbar rein gesellschaftspolitischen Fragen deutlich sichtbar gemacht“, so Schneider weiter. Er unterstrich: Auch unter veränderten gesellschaftlichen Bedingungen und bei neuen Formen gesellschaftlichen Zusammenlebens betone die evangelische Kirche den Leitbildcharakter von Ehe. Angesichts der Tatsache, dass die Vielfalt des Familienlebens zunehme, müsse sich Familienpolitik als Sozialpolitik in einer pluralistischen Gesellschaft aber nicht allein an einem Leitbild, sondern genauso an den vorfindlichen Lebenslagen der Menschen orientieren.

Zu dem Symposium des Rates der EKD waren rund hundert Teilnehmer aus Kirche, Diakonie und Politik an den Berliner Gendarmenmarkt gekommen. Moderator des Tages war Akademiedirektor Rüdiger Sachau. Die gesamte Rede des Ratsvorsitzenden zum Nachlesen:

Eingangsstatement beim Symposium des Rates der EKD: „Familie stärken in Kirche und Sozialpolitik“ (PDF-Dokument, 134.2 KB)

 
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