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Bericht Antisemitismus als politische Theologie

 
 
Bericht zur Tagung

Antisemitismus als politische Theologie

© EAzB

 

Im Antisemitismus verbinden sich religiöse und säkulare Elemente. Diese Überzeugung vertrat Dr. Klaus Holz, Antisemitismusforscher, Soziologe und Generalsekretär der Evangelischen Akademien in Deutschland, bei der Tagung „Antisemitismus als politische Theologie“ vom 24. bis 26. Januar.

Der säkulare Antisemitismus sei ohne seine christlichen Bestandteile und seinen religiösen Charakter nicht zu verstehen und auch nicht zu bearbeiten, erläuterte Studienleiter Dr. Christian Staffa das Tagungsvorhaben. Ein Fazit der Tagung - so heißt es in einem Bericht des Deutschlandfunk zur Veranstaltung - sei, dass die Antisemitismusforschung sich theologischen Fragen öffnen müsse. Umgekehrt folge daraus aber auch, dass sich die Theologie der Antisemitismusforschung öffnen müsse.

Die Präses der Synode der EKD, Irmgard Schwaetzer, forderte beim anschließenden Podiumsgespräch in der Französischen Friedrichstadtkirche die theologischen Fakultäten auf, die Auseinandersetzung mit dem Judentum verpflichtend in ihre Studiengänge zu integrieren. "In Deutschland ist es möglich, ein Theologiestudium abzuschließen, ohne sich mit der jüdischen Theologie beschäftigt zu haben. Das halten wir für nicht tragbar", zitierte der Evangelische Pressedienst (epd) die Vorsitzende der EKD-Synode. Die Synode werde sich nach dem bevorstehenden 500. Reformationsjubiläum "intensiv mit der theologischen Ausbildung beschäftigen", betonte Schwaetzer.

 

Den Bericht des Deutschlandfunks lesen Sie hier.
Die Meldung des epd finden Sie hier.

Einen Mitschnitt des Podiumsgespräches hören Sie hier (MP3-Audio, 162.5 MB).

 
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