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Berliner Streitgespräche - Berlin im Wandel

 
 

Abendforum

Berliner Streitgespräche - Berlin im Wandel

Nahverkehr als Staatsaufgabe? - Widerspricht die Privatisierung öffentlichem Interesse?

Tagungsnummer
2005F17A
01. Februar 2005
19:30 - 22:00 Uhr
Inhalt:

Leitung

Dr. Michael Hartmann

 

Organisation

Belinda Elter

 
(030) 203 55 - 409

Durch die hohe Verschuldung des Bundes, der Länder und Gemeinden gelangen alle staatlichen Aufgaben auf den finanziellen Prüfstand. Soweit sie nicht hoheitlicher Natur sind, erscheint eine Privatisierung mit dem Ziel der Effizienzsteigerung als Alternative.


In Berlin wurden in der Vergangenheit GSW, Bewag, Gasag und Berliner Wasserbetriebe privatisiert. Die Privatisierungserlöse dienten der Schuldenreduzierung des öffentlichen Haushaltes. Sobald Preissteigerungen wie im Falle der Berliner Wasserbetriebe die zugesagte Rendite der neuen Eigentümer gewährleisten sollen, gerät diese Privatisierung in die Kritik.


Für die nächsten Jahre ist die Privatisierung der BVG und verschiedener Krankenhäuser geplant. Mißerfolge in England bei der Privatisierung der Eisenbahn bestärken die Kritiker, dass der öffentliche Nah- und Fernverkehr unmittelbare Staatsaufgabe bleiben müsse.


Vertreter der verschiedenen Institutionen sollen zu diesem Thema in einen Streit treten.


An der Diskussion nehmen teil:

Andreas von Arnim, BVG

Prof. Dr. Hans-Peter Schwintowski, HUB

Volkmar Strauch, Staatssekretär des Wirtschaftssenators

Claudia Hämmerling, Die Grünen


Moderation:

Dr. Christian Müller, Bürgerforum Berlin E.V



Zu diesem Gespräch laden wir Sie herzlich ein.


Dr. Michael Hartmann, Evangelische Akademie zu Berlin

Christian Kutzner, Bürgerforum Berlin e.V.

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