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Talmud lernen

 
 

Tagung

Talmud lernen

Könige und Königskinder - Können David, Salomo und ihre Frauen Vorbilder sein?

Tagungsnummer
2006TG41
08. - 10. Dezember 2006
17:00 - 13:00 Uhr
Inhalt:

Leitung

Dr. Erika Godel

 

Organisation

Rosalita Huschke

 
(030) 203 55 - 404

Ein König in Israel darf sich „nicht viele Frauen“, „nicht viele Rosse halten“ und Silber und Gold „nicht in Masse anhäufen“, sagt der Talmud. Wieso eigentlich? Und warum ist die Meinung jüdischer Schriftgelehrter dazu für Christen heute von Interesse?

Einen gewichtigen Grund hat Friedrich-Wilhelm Marquardt Christen in Erinnerung gerufen. Als er 1992 die Tagungsreihe Talmudstudium an der Evangelischen Akademie zu Berlin einführte, begründete er die Beschäftigung von Christen mit dem Talmud mit einem Wort Jesu aus dem Matthäus-Evangelium, das heißt aus der Mitte des christlichen Glaubens und des Evangeliums heraus: „Auf Moses' Stuhl haben sich die Schriftgelehrten und die Pharisäer gesetzt. Alles nun, was sie euch sagen, tut und befolgt“ (Mt 23, 2-3a). Uns Christen ist geboten, zu hören und zu verstehen, was der Talmud sagt.


Im Dialog der Religionen wird eine Verhältnisbestimmung und Unterscheidung von der Schrift und den Schriften (Thora und Talmud, Bibel und Bekenntnisschriften) immer wichtiger. Wie beides gelingen kann, ist durch Einsicht in den Reichtum der Inhalte und Methoden des Talmuds exemplarisch zu lernen.


Wir laden herzlich dazu ein, mit der Talmudlehrerin Chana Safrai (Jerusalem) und dem Judaisten Michael Brocke (Duisburg) die Bedeutung des Talmuds für den jüdischen Gottesdienst und das intellektuelle jüdische Leben zu entdecken und im gemeinsamen Studieren ausgewählter Talmudpassagen die

einzigartige Rolle für Sprache und Selbstverständnis Israels

kennen zu lernen. Als Christen - weil es uns geboten ist.


Auch alle die neu mit dem Talmudstudium beginnen wollen, sind herzlich willkommen.


Dr. Erika Godel, Evangelische Akademie zu Berlin


Dr. Dorothee von Tippelskirch-Eissing, Evangelische Theologin und Psychoanalytikerin, Berlin

Programm:

Freitag, 8. Dezember 2006


17.00 Uhr Anmeldung

18.00 Uhr Abendgebet zum Schabbatbeginn, Abendessen

19.00 Uhr Begrüßung Dr. Erika Godel


19.15 Uhr Einführung in das Talmudstudium

Prof. Dr. Chana Safrai

Prof. Dr. Michael Brocke

Dr. Dorothee von Tippelskirch-Eissing


Samstag, 9. Dezember 2006


10.30 Uhr Textarbeit am Traktat bT Sanhedrin 21a - 22b

Prof. Dr. Chana Safrai und Prof. Dr. Michael Brocke


10.30 Uhr Kaffee- und Obstpause

11.00 Uhr Fortsetzung der Textarbeit

12.30 Uhr Mittagessen, Kaffeetrinken

15.00 Uhr Fortsetzung der Textarbeit

18.00 Uhr Abendgebet für Schabbatausgang, Abendessen

19.30 Uhr Zeit für Gespräche


Sonntag, 10. Dezember 2006


9.15 Uhr Morgengebet

Dr. Dorothee von Tippelskirch-Eissing

10.00 Uhr Kaffee- und Obstpause


10.30 Uhr Gespräch über den Talmud

mit Prof. Dr. Chana Safrai und Prof. Dr. Michael Brocke


12.30 Uhr Mittagessen

Ende der Tagung


Referentinnen/Referenten

Prof. Dr. Chana Safrai, Professorin für Talmudstudien, Jerusalem

Prof. em. Dr. Michael Brocke, Direktor des Salomon Ludwig Steinheim Instituts

für deutsch-jüdische Geschichte, Duisburg

Dr. Dorothee von Tippelskirch-Eissing, Theologin und Psychoanalytikerin, Berlin

Dr. Erika Godel, Studienleiterin der Evangelischen Akademie zu Berlin

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