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Ausbildungsverantwortung in Deutschland

 
 

Tagung

Ausbildungsverantwortung in Deutschland

Wer qualifiziert den Nachwuchs?

Tagungsnummer
2007TG36
22. Oktober 2007
10:30 - 18:00 Uhr
Inhalt:

Leitung

Dr. Michael Hartmann

 

Organisation

Kerstin Koschinski

 
(030) 203 55 - 507

Nachdem in den letzten Wirtschaftsethischen Foren ältere Arbeitnehmer, Väter und Mütter in Unternehmen im Fokus standen, wollen wir am 22.10.2007 über die Situation von Jugendlichen und jungen Erwachsenen diskutieren. In drei Fachforen sollen die besonderen Probleme für jüngere Menschen auf dem Arbeitsmarkt sowie Lösungsansätze skizziert werden. Dabei steht die Frage nach den unterschiedlichen Verantwortlichkeiten für die Integration junger Menschen in den Erwerbsprozess auf gesamtwirtschaftlicher, betrieblicher und persönlicher Ebene im Zentrum. Das Forum 1 befasst sich mit der Verantwortung von Politik und Wirtschaft, die Ausbildungssituation in Deutschland zu verbessern. Zentral sind die Fragen der Ausbildungsreife einerseits und der Hilfestellungen für schwervermittelbaren Jugendlichen bei der Arbeitsmarktintegration andererseits. Wie können Kirche, Staat und Unternehmen besser zusammenwirken und wer muss welche Aufgabe übernehmen? Wie lassen sich Qualifikation und Ausbildungsfähigkeit frühzeitig verbessern? Das Forum 2 beleuchtet die Unternehmenspraxis in Betrieben und Einrichtungen. Neben praktischen Lösungen für die Aus- und Weiterbildung von gering qualifizierten Jugendliche soll auch über die Schwierigkeiten an der „zweiten Schwelle“ diskutiert werden. Wie können Unternehmen auf fehlende berufs- und arbeitsmarktnahe Gestaltung der schulischen und akademischen Bildung reagieren? Welche Hilfestellungen können Unternehmen angesichts enger werdender Bewerbermärkte geben? Was ist dran an der „Generation Praktikum“? Im Forum 3 stehen das Individuum und seine Verantwortung für die eigene Aus- und Weiterbildung im Zentrum der Debatte. Wenn staatliche Regulierungen die Jobsicherheit nicht nachhaltig erhöhen können, welche Bedeutung kommt dann dem „lebenslangen Lernen“ und der Sicherung der „Employability“ zu? Welche Vorstellungen und Erwartungen sind hierzulande mit den Themen „Ausbildung“ und „Laufbahn“ verbunden? Gilt es, vom Wunsch nach (Arbeitsplatz-)Sicherheit Abschied zu nehmen, oder kann Flexibilität zu einer neuen Form von Sicherheit ("Flexicurity") beitragen? Die Veranstaltung will einen Gesamtüberblick über die differenzierten Problemlagen auf dem Arbeitsmarkt für jüngere Menschen bieten und Lösungsmöglichkeiten aus Sicht der Unternehmen, aus Sicht der Politik und aus Sicht der Kirchen diskutieren. Zielgruppen der Fachtagung sind Interessenten aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Kirchen, die lösungsorientiert über die Zukunft der nächsten Generation diskutieren und praktische Anregungen für den Unternehmens- und Einrichtungsalltag sammeln möchten.


Wir freuen uns auf die Gespräche und Diskussionen mit Ihnen.


Joachim Hake

Direktor der Katholischen Akademie in Berlin


Dr. Rüdiger Sachau

Direktor der Evangelischen Akademie in Berlin


Prof. Dr. Michael Hüther

Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln

Programm:

Montag, 22.Oktober 2007


10.30 Uhr Anmeldung


11.00 Uhr Forum 1: Mehr Chancen, mehr Befähigung: Welche Pflichten haben Politik, Kirche und Wirtschaft?


Prof. Dr. Michael Hüther,

Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln


Klaus-Dieter Karl Kottnik,

Präsident des Diakonischen Werkes der EKD


anschließend Podiums- und Plenumsdiskussion


Moderation: Dr. Michael Hartmann


12.30 Uhr Mittagsimbiss


13.30 Uhr Forum 2: „Lehrstellenmangel“ und „Generation Praktikum“: WelcheBildungsverantwortung haben Betriebe und Einrichtungen?


Dr. Eric Schweitzer,

Präsident der Industrie- und Handelskammer Berlin und

Vorstandsmitglied ALBA AG


Ulrich Borchert,

Vorsitzender der Kommission „Mitarbeit in der Caritas“ und

Vorstandsmitglied des Caritasverbandes für das Erzbistum Paderborn e.V.


anschließend Podiums- und Plenumsdiskussion


Moderation: Dr. Dominik H. Enste


15.00 Uhr Kaffeepause


15:30 Uhr Forum 3: Sicherheit vs. Flexibilität: Welche Verantwortung hat der Einzelne?


Dr. Susanne Gaschke,

Redakteurin, „Die Zeit“, Hamburg


Prof. Dr. Jutta Rump,

Leiterin des Instituts für Beschäftigung und Employability,

Fachhochschule Ludwigshafen


Konrad Tack,

Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Berlin Süd


anschließend Podiums- und Plenumsdiskussion


Moderation: Dr. Maria-Luise Schneider


17.00 – 17.15 Uhr Zusammenfassung der Ergebnisse


Anschließend Besichtigung des Ludwig Erhard Hauses mit Führung und Erläuterung der Architektonik und Ausklang bei alkoholfreien Getränken, Bier, Wein

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