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George Bell: Ökumeniker - Brückenbauer - Versöhner

 
 

Abendforum

George Bell: Ökumeniker - Brückenbauer - Versöhner

Erinnerung an einen bedeutenden Bischof der Church of England

Tagungsnummer
36A/2008
14. Oktober 2008
19:00 - 21:30 Uhr
Inhalt:

Leitung

Dr. Rüdiger Sachau

 

Organisation

Hannah Kickel-Andrae

 

George Kennedy Allen Bell (geboren am 4. Februar 1883 in Hayling Island, Hampshire; gestorben am 3. Oktober 1958 in Canterbury) war Bischof der Church of England und ein führender Vertreter der Ökumene. Er war ein enger Freund Dietrich Bonhoeffers, der ihn über die Mitglieder des Deutschen Widerstandes informierte. Bell lehnte im Zweiten Weltkrieg

als Mitglied des englischen Oberhauses die britische Luftkriegs-strategie gegen die deutsche Bevölkerung ab. Nach dem Ende des Krieges war Bell führend in der ökumenischen Friedens-und Versöhnungsarbeit.

Im Jahr seines 125. Geburtstages und kurz nach seinem 50. Todestag soll dieses bedeutenden Mannes gedacht werden, der in der Öffentlichkeit weitgehend in Vergessenheit geraten ist.

Paul Oestreicher, der Referent des Abends, kannte Bell persönlich und wird die Person Bells und seine Anliegen nahe bringen.



Prof. Dr. Robert Leicht

Präsident der Evangelischen Akademie zu Berlin


Dr. Rüdiger Sachau

Evangelischen Akademie zu Berlin


Propst i.R. Dr. Karl-Heinrich Lütcke

Arbeitsgemeinschaft für Berlin-Brandenburgische Kirchengeschichte


Programm:

19.00 Uhr Begrüßung


19.05 Uhr George Bell: Gentleman, Bischof und Liebhaber Deutschlands

Pfarrer Dr. Paul Oestreicher

Domherr Emeritus der Kathedrale von Coventry


19.45 Uhr Interview eines Zeitzeugen

Pfarrer Rudolf Weckerling, Freund Bells


20.15 Uhr Kirchengeschichtliche Einordnung

PD Dr. Hartmut Ludwig, Kirchliche Zeitgeschichte, Theologische Fakultät der HU

Pfarrerin Ulrike Klehmet

Moderation:

Prof. Dr. h.c. Robert Leicht


Ende gegen 20.45 Uhr


Musikalische Begleitung Kantor Reinhard Eggers


Paul Oestreicher, der Bischof Bell noch persönlich kannte, wurde 1931 in Thüringen geboren. Wegen der jüdischen Herkunft seines Vaters floh die Familie 1939 nach Neuseeland. Auf der Flucht musste die Familie die Progromnacht in Berlin miterleben. Oestreicher wuchs in Neuseeland auf, wo er politische Wissenschaften studierte. Er kehrte 1955 nach Europa zurück als Fellow der Alexander von Humboldt Stiftung an der Universität Bonn.

1960 wurde Oestreicher zum Priester der Church of England geweiht. Er arbeitete in der Kirchenredaktion der BBC und als Osteuropareferent und später als Leiter des Außenamtes des Britischen Kirchenrates. 1969 bis 1981 war er Leiter einer Gemeinde in London.

Oestreicher engagierte sich für Gerechtigkeit, Frieden und Versöhnung, unter anderem als Vorsitzender der britischen Sektion von Amnesty International und als Vizepräsident der britischen Friedensbewegung.

Bekannt wurde Paul Oestreicher als Leiter des Internationalen Versöhnungszentrums der Kathedrale von Coventry (1985 – 1997), deren Canon Emeritus er weiterhin ist.


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