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"Gottesliebe und Nächstenliebe im Dialog"

 
 

Tagung

"Gottesliebe und Nächstenliebe im Dialog"

Wie Christen und Muslime den Brief der 138 muslimischen Gelehrten verstehen

Tagungsnummer
46/2008
05. - 06. Dezember 2008
17:30 - 19:30 Uhr
Inhalt:

Leitung

Dr. Erika Godel

 

Organisation

Rosalita Huschke

 
(030) 203 55 - 404

Angestoßen durch die Anfragen von Papst Benedikt XVI. an den Islam in seiner Vorlesung vom 12. September 2006 haben sich 2007 über einhundert islamische Gelehrte aus ganz unterschiedlichen kulturellen und theologischen Traditionen auf eine Botschaft an Christen in aller Welt verständigt. Dies ist ein einzigartiger und nie da gewesener Vorgang, der mehr Aufmerksamkeit verdient als ihm bisher im Protestantismus in Deutschland zuteil wurde.


Der Offene Brief der 138 Gelehrten reflektiert gemeinsame Werte von Christen und Muslimen. Anhand der Begriffe „Gottesliebe“ und „Nächstenliebe“ konstatieren die Gelehrten eine Gemeinsamkeit in den Grundlagentexten des Glaubens, die ihrer Meinung nach für Christen und Muslime der Ausgangspunkt für ein religionsübergreifendes Friedensengagement von gläubigen Menschen weltweit sein könnte.


Die Tagung bietet die Gelegenheit, sich von einem der Mitverfasser des Briefes in seine Entstehungs- und Wirkungsgeschichte einführen zu lassen. Die Argumentationsweise des Briefes wird aus muslimischer und evangelischer Sicht dargestellt und theologisch gewichtet und gewertet. Ein Blick auf die Rezeption des Briefes in orthodoxen Kirchen soll das Verständnis komplettieren. Gesprächsgruppen laden Christen und Muslime ein zu überlegen, welche Folgen der Brief der Gelehrten für den Dialog zwischen evangelischen Christen und Muslimen in Deutschland haben sollte und könnte.


Dr. Erika Godel, Evangelische Akademie zu Berlin


Hamideh Mohagheghi, Muslimische Akademie Deutschland


Dr. Friedmann Eißler, Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen (EZW)

Programm:

Programm


Freitag, 05. Dezember 2008


17.30 Uhr Anmeldung


18.30 Uhr Abendessen


19.30 Uhr 138 muslimische Gelehrte und ein Wort?

Zur Geschichte des offenen Briefes

Dr. Hanna Josua, Islamwissenschaftler, Weisskirch i.T.


Ende gegen 21.00 Uhr


Samstag, 06. Dezember 2008


ab 8.00 Uhr Frühstück (für Übernachtungsgäste)


8.45 Uhr Andacht


9.15 Uhr Haben wir ein gemeinsames Wort?

Exegese des Briefes aus muslimischer Sicht

Mona Tatari, Hamburg


10.30 Kaffeepause


11.00 Uhr Haben wir ein gemeinsames Wort?

Exegese des Briefes aus christlicher Sicht

Dr. Friedmann Eißler, EZW Berlin


12.30 Uhr Mittagessen


14.30 Uhr Arbeitsgruppen

AG 1 Was ist Gottesliebe für Christen und Muslime?

AG 2 Was ist Nächstenliebe für Christen und Muslime

AG 3 Was folgt aus dem Brief für eine gemeinsame Praxis von Christen und Muslimen?

Hamideh Mohagheghi, Hannover

Dr. Martin Affolderbach, EKD Hannover

Dr. Detlef Görrig, Beauftragter für christlich-islamischen Dialog der

Nordelbischen Ev. Luth. Kirche (NEK)

Pia Köppel, Hamburg


16.00 Uhr Kaffeepause


16.30 Uhr Die Welt ist groß – Gilt das Wort, das uns gemeinsam ist, auch Orthodoxen Christen?

Dipl. Theol. Georgios Vlantis, München


18.30 Uhr Abendessen


19.30 Uhr Reisesegen


Das Projekt wird vom Bundesministerium des Innern gefördert

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Veranstaltungskalender

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14
Mai
30
  • Heil und Heilung
    Heilsame Texte im Alten und Neuen Testament
    Beginn: 15:00 Uhr
  • Dialog der Dialoge
    Christlich-islamischer und christlich-jüdischer Dialog
    Beginn: 10:00 Uhr
Mai
28
Mai
2
Mai
13
Mai
16
Mai
10
  • Von der Rolle
    Rollenbilder intergenerationell
    Beginn: 16:30 Uhr
Mai
11

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