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Brauchen wir neue Gesellschaftsverträge?

 
 

Tagung

Brauchen wir neue Gesellschaftsverträge?

14. Deutsch-Russische Herbstgespräche

Tagungsnummer
45/2009
20. - 21. November 2009
16:30 - 14:30 Uhr
Inhalt:

Leitung

Ludwig Mehlhorn

 

Organisation

Kerstin Koschinski

 
(030) 203 55 - 507

Für Deutschland wie für Russland bedeutet die globale Finanz- und Wirtschaftskrise eine Zäsur. Hier wie dort sind alte Gewissheiten und Spielregeln obsolet geworden. Hier wie dort hat die Krise existierende Strukturprobleme offengelegt und potenziert. Hier wie dort drohen die „Gesellschaftsverträge“, jener implizite Konsens darüber, was eine Gesellschaft zusammenhält, aus dem Lot zu geraten.

Der gemeinsame Themenkatalog der beiden so unterschiedlichen Länder ist durch die globale Krise größer geworden. Die 14. Deutsch-Russischen Herbstgespräche versuchen eine Standortbestimmung in schnelllebigen Zeiten, in denen Prognosen schwierig und Debatten über Richtung und Ziel der beiden Gesellschaften umso wichtiger sind: Wie steht es um den gesellschaftlichen Zusammenhalt in den beiden Ländern? Wie ändert sich die Legitimation staatlicher und wirtschaftlicher Macht? Wie könnte, wie sollte ein neuer gesellschaftlicher Konsens aussehen? Wer kann den Dialog über einen neuen „Gesellschaftsvertrag“ in den beiden Ländern anstoßen?


Zur Debatte über diese Fragen laden wir herzlich ein.


Ludwig Mehlhorn

Evangelische Akademie zu Berlin


Stefan Melle

Deutsch-Russischer Austausch


Walter Kaufmann und Jens Siegert

Heinrich-Böll-Stiftung

Programm:

Freitag, den 20. November 2009


ab 16.30 Uhr Anmeldung


17.30 Uhr Begrüßung

Ludwig Mehlhorn


17.30 Uhr Gerechtes Wirtschaften?


Dr. Jewgeni Gontmacher, Zentrum für Sozialpolitik des Instituts für Wirtschaft an der Russischen Akademie der Wissenschaften, Moskau


Prof. Dr. Joachim Schwalbach, Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät der HU Berlin –

Institut für Management


Kommentare:

Dr. habil. Reinhard Blomert, Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung GmbH, Berlin

Dr. Natalja Subarewitsch, Unabhängiges Institut für Sozialpolitik, Moskau


Moderation: Stefan Melle


20.00 Uhr Empfang der Stiftung Deutsch-Russischer Austausch


20.30 Uhr Abendessen

Grußwort: Dr. Rüdiger Sachau, Direktor der Evangelischen Akademie zu Berlin


anschließend Gespräche im kleinen Kreis


Ende gegen 22.00 Uhr




Samstag, den 21. November 2009


10.00 Uhr Bewirkt die Krise ein neues Verhältnis von Bürgern und Staat?


Prof. Dr. Tatjana Worozhejkina, Moskauer Hochschule für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften


Kommentar:

Falk Bomsdorf, ehemaliger Leiter des Moskauer Büros der Friedrich Naumann Stiftung, München


Moderation: Walter Kaufmann


11.30 Uhr Kaffeepause


12.00 Uhr Ein neuer Gesellschaftsvertrag?


Prof. Dr. Alexander Ausan, Institut Nationales Projekt Gesellschaftsvertrag, Moskau

Andreas Poltermann, Leiter der Inlandsabteilung der Heinrich-Böll-Stiftung, Berlin


Kommentare:

Prof. Dr. Felix Ekardt, Ostseeinstitut für Seerecht, Umweltrecht und Infrastrukturrecht der

Universität Rostock


Moderation: Jens Siegert


13.30 Uhr Suppe und Brot


14.30 Uhr

Ende der Tagung

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