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Die russische Orthodoxie und ihre Patriarchen

 
 

Tagung

Die russische Orthodoxie und ihre Patriarchen

Perspektiven und Probleme

Tagungsnummer
37/2009
16. - 17. Oktober 2009
17:00 - 15:30 Uhr
Inhalt:

Leitung

Dr. Erika Godel

 

Organisation

Belinda Elter

 
(030) 203 55 - 409

Nachdem Patriarch Alexij II. am 5. Dezember 2008 verstorben war, wurde am 1. Februar 2009 Patriarch Kirill I. als neues Oberhaupt der Russischen Orthodoxen Kirche inthronisiert.


Seit dem Ende des Zarenreiches 1917 ist er der sechste Patriarch des Moskauer Patriarchats – und der erste, der ohne Bedrohung durch das Sowjetregime gewählt werden konnte.


Kurzporträts der Patriarchen seit 1917 bieten in komprimierter Form eine Geschichte der Russischen Kirche im 20. Jahrhundert und geben Einblicke in die Nöte, Probleme und Verfolgungen des Patriarchats unter der sowjetischen Diktatur. Seit der Perestroika konnte die Russische Orthodoxe Kirche nach 70 Jahren vorsichtig beginnen, die inneren Beschädigungen und äußeren Zerstörungen aus sowjetischer Zeit zu beseitigen – aber eine weitere Generationen wird daran arbeiten müssen.


Einigen Aufgaben muss sich der neue Patriarch besonders intensiv widmen: Zum Spannungsfeld Gesellschaft und Kirche hat die Russische Kirche im Jahre 2000 – unter Federführung des neuen Patriarchen Kirill I. – die „Grundlagen einer Sozialkonzeption“ erarbeitet. Sodann erfordert das Problemfeld Staat und Kirche seitens der Kirchenführung ständig neue Entscheidungen, denen sie bisher nicht immer gewachsen zu sein scheint. Schließlich leben seit dem Zerfall der Sowjetunion die vielen Millionen orthodoxer Christen in der Ukraine in einer Konfliktzone, die von ukrainischem und russischem Nationalismus geprägt ist und einer Entspannung harrt.


Auch zwei Jahrzehnte nach der politischen Wende steht der neue Patriarch der Russischen Kirche vor gewaltigen Aufgaben, die wir uns vergegenwärtigen wollen.


Dr. Erika Godel

Evangelische Akademie zu Berlin


Dr. Gerd Stricker

Co-Präsident der G2W, Deutsche Sektion e.V.

Programm:

Freitag, 16.10.2009


17.00 Uhr Anmeldung


18.00 Uhr Abendessen


19.00 Uhr Begrüßung, Dr. Erika Godel


19.15 Uhr Die russischen Patriarchen seit 1917 - Opfer sowjetischer Repression

Wie haben die Patriarchen das Staat-Kirche-Verhältnis ihrer Zeit geprägt?

Dr. Gerd Stricker, ehemaliger Chefredakteur von „G2W“, Zürich


Ende gegen 21.00 Uhr



Samstag, 17.10.2009


8.00 Uhr Frühstück (für Übernachtungsgäste)


8.45 Uhr Morgenandacht


9.15 Uhr Grundlagen der Sozialkonzeption der Russischen Kirche

Moskauer Patriarchat und russische Gesellschaft heute

Ernest Kadotschnikow


10.30 Uhr Kaffeepause


11.00 Uhr Wie liberal ist die Russische Orthodoxe Kirche – wie liberal ist der Russländische Staat?

Die Situation in Russland zu Beginn der Ära von Partiarch Kirill

Dr. theol. Dr. phil. Joachim Willems, Seminar Praktische Theologie der Humboldt-Universität, Berlin


12.30 Uhr Mittagessen


14.00 Uhr Vielfalt und Einheit

Zur Situation der Orthodoxie in der Ukraine

Prof. Dr. Gerhard Simon, Universität Köln


15.30 Uhr Ende der Tagung mit Kaffee

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Veranstaltungskalender

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  • Dialog der Dialoge
    Christlich-islamischer und christlich-jüdischer Dialog
    Beginn: 10:00 Uhr
Mai
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  • Von der Rolle
    Rollenbilder intergenerationell
    Beginn: 16:30 Uhr
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