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Kirche gegen Armut - mehr als gut gemeint?

 
 

Tagung

Kirche gegen Armut - mehr als gut gemeint?

Tagungsnummer
05/2011
03. - 05. März 2011
14:00 - 13:30 Uhr
Inhalt:

Leitung

Dr. Michael Hartmann

 

Organisation

Silke Ewe

 
(030) 203 55 - 508

Die Kontroverse um die Folgen des Urteils des Bundesverfassungsgerichtes vom 9. Februar 2010 hat gezeigt, wie rasch sich Forderungen nach gesellschaftlicher Teilhabe in Diskussionen um die Höhe von Transfereinkommen verlieren. Wir wollen den Horizont weiter spannen und fragen, welche Elemente eine sinnvolle Armutspolitik aus christlicher Sicht kennzeichnen.


Die Kirchen sind wichtige Akteure in der Bekämpfung von Armut. Sie beziehen politisch Stellung für die Betroffenen und engagieren sich zivilgesellschaftlich in Sozialräumen für ihre Beteiligung. Die binnenkirchliche und karitativ - diakonische Diskussion über eine Politik gegen Armut ist weit entfaltet. Bisweilen allerdings kann man den Eindruck haben, dass sich die tatsächliche Praxis auf Taten der Barmherzigkeit reduziert. Deswegen soll auf dieser Tagung der kirchliche Armutsdiskurs mit wissenschaftlichen und politischen Ansätzen in Beziehung gesetzt werden.


Dr. Michael Hartmann

Studienleiter, Evangelische Akademie zu Berlin


Prof. Dr. Gerhard Wegner

Direktor, Sozialwissenschaftliches Institut der Evangelischen Kirche in Deutschland, Hannover

Programm:

Donnerstag, 3. März 2011


14.00 Uhr Anmeldung, Check-in


15.00 Uhr Eröffnung und Begrüßung


15.30 Uhr Wie Kirche und Diakonie die Armut wahrnimmt

Eine Einführung in den kirchlichen Armutsdiskurs


Prof. Dr. Klaus Baumann, Universität Freiburg, Theologische Fakultät, Caritaswissenschaft und Christliche Sozialarbeit, Freiburg i. Br.

Johannes Stockmeier, Oberkirchenrat, Präsident des Diakonischen Werkes der EKD, Stuttgart

Prof. Dr. Johannes Eurich, Professor für Praktische Theologie/Diakoniewissenschaft, Direktor des Diakoniewissenschaftlichen Instituts der Theologischen Fakultät der Universität Heidelberg


zwischendurch Kaffeepause


18.00 Uhr Abendessen


19.30 Uhr Wie Armut entsteht, welche Folgen sie hat und wie sie bekämpft werden kann. Bestandsaufnahme mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern


Ende gegen 21.00 Uhr



Freitag, 4. März 2011


09.00 Uhr Andacht in der Kapelle

Florian Barth, Pfarrer an der Kapellengemeinde, Heidelberg


09.30 Uhr Wie Armut entsteht, welche Folgen sie hat und wie sie bekämpft werden kann. Auszüge aus dem wissenschaftlichen Diskurs

Prof. Dr. Georg Cremer, Generalsekretär des Deutschen Caritasverbandes, Freiburg

Prof. Dr. Stefan Liebig, Universität Bielefeld, Fakultät für Soziologie, Soziale Ungleichheit und Sozialstrukturanalyse, Berlin

Prof. Dr. Frank Nullmeier, Universität Bremen, Zentrum für Sozialpolitik, Theorie und Verfassung des Wohlfahrtsstaates, Bremen


anschließend Diskussion der Beiträge von Liebig und Nullmeier


zwischendurch Kaffeepause


12.30 Uhr Mittagessen


14.00 Uhr Konkretisierungen in einzelnen Handlungsfeldern im Dialog:


Wirtschaft

Prof. Dr. Gert G. Wagner, Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung, Berlin


Bildung

Prof. Dr. Axel Bohmeyer, Geschäftsführer, ICEP - Berliner Institut für christliche Ethik und Politik, Berlin


Familien

Dr. Insa Schöningh, Bundesgeschäftsführerin, Evangelische Aktionsgemeinschaft für Familienfragen e.V., Berlin


zwischendurch Kaffeepause


Zivilgesellschaft

Dr. Rosine Schulz, Humboldt-Universität Berlin

Cornelia Coenen-Marx, Oberkirchenrätin, Evangelische Kirche in Deutschland, Kirchenamt, Hannover


Sozialgesetzgebung / Jugendliche ( SGB II)

Dr. Rolf Schmachtenberg, Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Berlin


18.00 Uhr Abendessen


19.30 Uhr Rückblick auf den Tag


Ende gegen 20.30 Uhr



Samstag, 5. März 2011


09.00 Uhr Morgenandacht in der Kapelle


09.30 Uhr Armutsbekämpfung durch bürgerliches Engagement?

Prof. Dr. Gerhard Wegner, Sozialwissenschaftliches Institut der EKD, Hannover


10.00 Uhr Welche Kirche in welcher Gesellschaft wollen wir?

Impulse von

Susanne Kahl-Passoth, Beauftragte für Diakonie der EKBO, Direktorin des Diakonischen Werkes Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz

und

Dr. Wolfgang Dern, Fallmanager und Dozent, Tengen


anschließend Podiumsgespräch


zwischendurch Kaffeepause


13.00 Uhr Mittagessen und Ausklang der Tagung



Diese Tagung wird gefördert durch die Bundeszentrale für politische Bildung.

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