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Das Drama von Recht und Gerechtigkeit im Film

 
 

Tagung

Das Drama von Recht und Gerechtigkeit im Film

Tagungsnummer
03/2013
25. - 27. Januar 2013
18:30 - 12:30 Uhr
Inhalt:

Leitung

Dr. Erika Godel

 

Organisation

Belinda Elter

 
(030) 203 55 - 409

Subjektives Gerechtigkeitsempfinden, Rechtsuche und Rechtssetzung, moralische Vorstellungen, Gewissensnöte sowie philosophische und religiöse Konzeptionen: Was Gerechtigkeit genau meint, ist heiß umstritten und führt oft zu dramatischen Auseinandersetzungen. Filme greifen diese Dramatik auf und stellen uns vor die notwendige und schwierige Frage, warum und inwiefern wir auf die Idee der Gerechtigkeit nicht verzichten können. Muslimische, jüdische und christliche Perspektiven zur Gerechtigkeit sollen an ausgewählten Filmen erörtert werden.


Ein amerikanisches Geschworenengericht findet auf dramatische Weise einen Weg, um im Zweifel für den Angeklagten zu entscheiden. Der internationale Gerichtshof in Den Haag, der im Jugoslawientribunal Verbrechen gegen die Menschlichkeit aufzuklären und strafrechtlich zu beurteilen hat, wird in die politisch-diplomatische Pragmatik verstrickt. Ein Scheidungsprozess offenbart die tiefen sozialen und religiösen Gegensätze im heutigen Iran. Wie verhält es sich mit dem objektiven Recht und dem subjektiven Gefühl im Recht zu sein, im Nahostkonflikt?


Die Filme laden dazu ein, sich der emotionalen und rationalen Dramatik bewusst zu werden, die mit der Suche nach Gerechtigkeit unvermeidlich verbunden ist. Gerade die monotheistischen Religionen mit ihrem Anspruch, für Gerechtigkeit einzutreten, sind durch diese Kontroversen herausgefordert.


Wir laden Sie herzlich ein

Ihre


Dr. Erika Godel

Evangelische Akademie zu Berlin


Angelika Obert

Rundfunkbeauftragte der EKBO

Programm:

Freitag, den 25. Januar 2013


17.30 Uhr Anreise und Anmeldung


18.30 Uhr Abendessen


19.30 Uhr Begrüßung

Dr. Erika Godel


19.45 Uhr Einführung des ersten Films

Stefan Förner, Filmbeauftragter des Erzbischöflichen Ordinariats, Berlin


20.15 Uhr Die zwölf Geschworenen (Regie: Sidney Lumet)

USA 1957 (96 Minuten)


Ende gegen 22.00 Uhr


Samstag, den 26. Januar 2013


Ab 7.30 Frühstück (für Übernachtungsgäste)


9.00 Uhr Morgenandacht


09.30 Uhr Welche Gerechtigkeit? Zur Dramatik der Suche nach Recht und Gerechtigkeit in Kirche und Kino

Werner Schneider-Quindeau, Pfarrer, Jury der Ev. Filmarbeit, Frankfurt


10.45 Uhr Kaffeepause


11.15 Uhr Einführung des zweiten Films

Werner Schneider-Quindeau


11.30 Uhr Sturm (Regie: Hans-Christian Schmid)

Deutschland 2009 (110 Minuten)


13.30 Uhr Mittagessen


15.00 Uhr Nader und Simin – Eine Trennung (Regie: Asghar Farhadi)

Iran 2011 (123 Minuten)


17.00 Uhr Kaffeepause


17.30 Uhr Kommentar aus muslimischer Perspektive

Hamideh Mohagheghi, Theologin, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Universität Paderborn


18.30 Uhr Abendessen


19.30 Uhr Einführung des vierten Films

Angelika Obert, Filmbeauftragte der EKBO, Berlin


20.00 Uhr Soldier / Citizen (Regie: Silvina Landsmann)

Israel 2012 (70 Minuten)


Ende gegen 21.30 Uhr


Sonntag, den 27. Januar 2013


7.30 Uhr Frühstück (für Übernachtungsgäste)


9.00 Uhr Morgenandacht


9.30 Uhr Recht und Gerechtigkeit aus jüdischer Perspektive

Rabbiner Boris Ronis, Berlin


10.30 Uhr Kaffeepause


11.00 Uhr Abschlussgespräch


12.30 Uhr Mittagessen


Ende der Tagung gegen 13.30 Uhr

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