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Michael Hartmann

 
 

© EAzB/Karin Baumann

 
Wirtschaft und Soziales

Dr. Michael Hartmann

Gibt es eine protestantische Perspektive für wirtschaftliches Handeln? Nachhaltig, gerecht und zukunftsfähig zu sein, das erwarten wir von Kund(inn)en, Unternehmer(inne)n und wirtschaftlichen Ordnungen. Für deren Zusammenwirken im Sinne des Gemeinwohls muss es, so denke ich, neben Orientierung durch Werte und Normen die Herausforderung individueller Entscheidungen geben.

Das alles funktioniert nach meiner Überzeugung nur unter dem Primat der Freiheit. Diesem Primat trauen wir in der Demokratie stets viel, in den Ordnungen freier Märkte meistens wenig zu. Vielleicht bekommen wir mehr Zutrauen in der Begegnung mit Vorbildern, die in evangelischer Freiheit zu Verantwortung und Solidarität anleiten.

Dr. Michael Hartmann studierte Geografie, Volkswirtschaftslehre, und evangelische Theologie in Passau, Münster und Lusaka und hat über Unternehmensnetzwerke promoviert. Forschungsaufenthalte führten ihn nach Südosteuropa und ins südliche Afrika. Als Berater in der Regionalentwicklung arbeitete er u.a. für die Europäische Kommission, er hatte Lehraufträge über interdisziplinäre Ansätze zur Wirtschaftsethik, zu den Themen Wettbewerb, Unternehmen und Ordnung der Märkte sowie zu Fragen des regionalen Strukturwandels und der Rolle von kleinen und mittleren Unternehmen. Veröffentlichungen zu Globalisierung und Demokratie (Münster, LIT Verlag 2000) und Reichtum, Philanthropie und Zivilgesellschaft (Wiesbaden, Springer VS 2014).

 

Dr. Michael Hartmann

Studienleiter Wirtschaft und Soziales und stellvertretender Akademiedirektor

Telefon: (030) 203 55 - 504

hartmann@eaberlin.de

 
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