Dr. Sarah Albrecht

© EAzB / Karin Baumann

In Zeiten, in denen öffentliche Debatten über das Zusammenleben in unserer religiös und weltanschaulich pluralen Gesellschaft oft von schrillen Tönen dominiert werden, stellt uns der interreligiöse Dialog vor besondere Chancen und Herausforderungen: Er ermutigt uns dazu, über den Tellerrand eigener Glaubenssätze hinauszublicken und uns auf andere Perspektiven einzulassen.

Dr. Sarah Albrecht

Studienleiterin Theologie und interreligiöser Dialog

Dr. Sarah Albrecht studierte Islamwissenschaft, Religions- und Politikwissenschaft in Berlin. Studien- und Forschungsaufenthalte führten sie in den Nahen Osten, nach Nordafrika und in die USA. An der Berlin Graduate School Muslim Cultures and Societies wurde sie mit einer Arbeit zu zeitgenössischen Debatten um die Auslegung islamischer Normen promoviert. Sie lehrte und forschte als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Islamwissenschaft der Freien Universität Berlin und unterrichtete als Lehrbeauftragte an der Evangelischen Hochschule Berlin. In ihren Publikationen beschäftigt sie sich mit Fragen rund um das Leben von Muslim*innen in mehrheitlich nichtmuslimischen Gesellschaften, insbesondere mit der Interpretation der Scharia für Muslim*innen im Westen. Seit vielen Jahren ist es Dr. Sarah Albrecht ein besonderes Anliegen, Brücken zu bauen zwischen akademischen und öffentlichen Diskursen um die Herausforderungen unserer religiös pluralen Gesellschaft. Daher war sie neben ihrer universitären Tätigkeit langjährig als Referentin in der Erwachsenenbildung für kirchliche und andere Institutionen tätig und ist zudem Gründungsvorständin des Kompetenznetzes Islam und Gesellschaft e.V.

Kontakt

Dr. Sarah Albrecht

Telefon (030) 203 55 - 503

Veranstaltungen

  • 2020 8 Nov

    Abendforum

    Apostel-Paulus-Kirche

    Lebensmelodien: Vergessene jüdische Musik

    Nur Ben Shalom und das Nimrod Ensemble

    Sie komponierten unter dem Eindruck der nationalsozialistischen Herrschaft und des Holocaust, ihre Werke gerieten häufig in Vergessenheit, wurden teils nie aufgeführt: Jüdische Komponist*innen, die in der Zeit von 1933 bis 1945 in Deutschland… weiter
  • 2020 12 Nov

    Geschlossene Fachtagung

    Online

    Theologien der Stadt: Berlin als Ort und Kontext des persönlichen Glaubens

    Muslimische und christliche Perspektiven

    Kontexte prägen den eigenen Glauben. Ob man in Amman, Cordoba oder Berlin lebt, hat einen Einfluss darauf, wie und was man glaubt, auch wie sich religiöse Überzeugung wandelt. Dass Städte eine je spezifische Eigenlogik besitzen, die den Lebensstil… weiter
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