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epd EKBO-Synode befasst sich mit Friedensfragen

 
 

EKBO-Synode befasst sich mit Friedensfragen

© EKBO / Rolf Zöllner

 

Berlin (epd). Die Religionen und ihr Beitrag zum Frieden sind Mitte April das Schwerpunktthema der Frühjahrstagung der Synode der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO). Die zweitägigen Beratungen in Berlin werden am 13. April mit einem Gottesdienst eröffnet, in dem die jüdische Rabbinerin Gesa Ederberg predigt, wie die evangelische Landeskirche am Donnerstag in Berlin mitteilte. Danach werde Bischof Markus Dröge in seinem traditionellen Bischofswort zu gesellschaftspolitischen und kirchlichen Fragen Stellung beziehen.

Im Entwurf für ein "Wort der Landessynode" zu Friedensfragen, mit dem sich das Kirchenparlament befassen will, heißt es unter anderem, die Bundesregierung müsse die zivile Konfliktprävention deutlich ausbauen, Waffenexporte müssten drastisch verringert und neue Abrüstungsinitiativen gestartet werden. Ein gerechter Frieden auf der Welt erfordere auch faire Wirtschaftsbeziehungen und faire Preise für Rohstoffe und Arbeitskraft sowie die Bekämpfung von Korruption.

Auf der Tagesordnung des Kirchenparlaments stehen auch ein Vortrag über "Religionen in Zeiten des Terrorismus" und eine Podiumsdiskussion mit Vertretern des Judentums, des Christentums, des Islam und des Buddhismus. Frieden zu suchen, sei die "Bewährungsprobe jeder Weltanschauung und jeder religiösen Überzeugung", heißt es dazu in einer Vorlage für die Synode. Religiöse Bildungsprozesse, die "dazu beitragen, anderen Menschen, die anders glauben, mit Interesse, Respekt, Nächstenliebe und Achtung entgegenzutreten", müssten gefördert werden.

Auf der Tagesordnung steht auch ein Gesetz mit neuen Regeln für die Erarbeitung kommender Haushalte der Landeskirche. Damit will sich die Kirche auf die erwarteten sinkenden Einnahmen vorbereiten. Außerdem sollen mögliche Änderungen der Grundordnung, unter anderem zu Voraussetzungen des Wahlrechts in der Gemeindekirchenratswahl, beschlossen werden. Weiterhin ist geplant, einen neuen Synodenausschuss ins Leben zur rufen, der sich mit Kommunikation und Digitalisierung befasst. Die Zahl der Kirchenparlamentarier soll von derzeit 114 auf künftig 108 verringert werden.

Die Synodalen vertreten knapp eine Million evangelische Christen in Berlin, Brandenburg und der ostsächsischen Region Görlitz. Mitglieder der Synode sind neben dem Bischof und weiteren Theologen unter anderem die Präses der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und frühere Bundesministerin Irmgard Schwaetzer, der Schriftsteller Jürgen Israel, der frühere Brigadegeneral Klaus Wittmann, der ehemalige Staatssekretär und Verwaltungschef des Deutschen Bundestags, Harro Semmler, die Präsidentin der Berliner Humboldt-Universität, Sabine Kunst, der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann, und die Grünen-Politikerin Anja Schillhaneck aus dem Berliner Abgeordnetenhaus.

5. April 2018

 
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