Im Gespräch bleiben

Abendforum

Im Gespräch bleiben

Digitale Räume, Diskursverweigerung und die Akademien

Tagungsnr.
02/2017
Von: 09.01.2017 17:00
Bis: 09.01.2017 21:00
Französische Friedrichstadtkirche

Inhalt

{rtf1ansiansicpg1252deff0deflang1031{fonttbl{f0fswissfprq2fcharset0 Arial;}{f1fswissfprq2fcharset0 Calibri;}{f2fnilfcharset0 Arial;}} viewkind4uc1pardf0fs20 Die Evangelische Akademie zu Berlin muss sich gegenw'e4rtig, wie alle Einrichtungen der politischen Bildung, mit Ver'e4nderungen in den 'f6ffentlichen Diskussionsformen auseinandersetzen. Die Evangelischen Akademien haben sich immer als Einrichtungen der Zivilgesellschaft verstanden und ihr Anliegen als '84Diskurskultur" beschrieben: Menschen mit unterschiedlichen Standpunkten und Perspektiven sollen miteinander ins Gespr'e4ch gebracht werden. Diese Zivilisierung von Auseinandersetzungen steht vor gro'dfen Herausforderungen: Zum einen verlagern sich Diskussionen immer mehr in digitale R'e4ume, in denen emotional vorgetragene Meinungen die 'dcberzeugungskraft vern'fcnftiger Argumente oftmals ersetzen. Zum anderen bilden sich im Netz neue parallele 'd6ffentlichkeiten ab, die gar nicht mehr miteinander in Kontakt kommen. Es scheint, als w'fcrden sich Teile der Gesellschaft jeglichem Gespr'e4ch und dem diskursiven Austausch mit Andersdenkenden entziehen. par Welche Bedeutung haben in dieser Situation die Institutionen des Gespr'e4chs? Wie kann es gelingen, von der Diskursverweigerung wieder zu einer neuen Gespr'e4chskultur zu kommen? par Wir laden zum Gedankenaustausch aus Anlass des 60. Geburtstages von Akademiedirektor R'fcdiger Sachau ein. par f1fs22 par par f2fs20 par }

Die Evangelische Akademie zu Berlin muss sich gegenwärtig, wie alle Einrichtungen der politischen Bildung, mit Veränderungen in den öffentlichen Diskussionsformen auseinandersetzen. Die Evangelischen Akademien haben sich immer als Einrichtungen der Zivilgesellschaft verstanden und ihr Anliegen als „Diskurskultur" beschrieben: Menschen mit unterschiedlichen Standpunkten und Perspektiven sollen miteinander ins Gespräch gebracht werden. Diese Zivilisierung von Auseinandersetzungen steht vor großen Herausforderungen: Zum einen verlagern sich Diskussionen immer mehr in digitale Räume, in denen emotional vorgetragene Meinungen die Überzeugungskraft vernünftiger Argumente oftmals ersetzen. Zum anderen bilden sich im Netz neue parallele Öffentlichkeiten ab, die gar nicht mehr miteinander in Kontakt kommen. Es scheint, als würden sich Teile der Gesellschaft jeglichem Gespräch und dem diskursiven Austausch mit Andersdenkenden entziehen.

Welche Bedeutung haben in dieser Situation die Institutionen des Gesprächs? Wie kann es gelingen, von der Diskursverweigerung wieder zu einer neuen Gesprächskultur zu kommen?

Wir laden zum Gedankenaustausch aus Anlass des 60. Geburtstages von Akademiedirektor Rüdiger Sachau ein.

Programm

Montag, 09. Januar 2017

Ab
16.15 Uhr Anreise und Anmeldung

17.00 Uhr Begrüßung
Prof. Dr. Paul Nolte, Präsident der Ev. Akademie zu Berlin

17.05 Uhr Geistliches Wort
Bischof Dr. Dr. h.c. Markus Dröge, Berlin

17.15 Uhr Von Echokammern, Filterblasen und Algorithmen
Strukturwandel der Öffentlichkeiten in der digitalen Gesellschaft
Dr. Jan-Hinrik Schmidt, Hans-Bredow-Institut, Hamburg

17.40 Uhr Diskussion mit
Jan-Hinrik Schmidt,
Prof. Dr. Gesche Joost, Design Research Lab, Universität der Künste, Berlin,
Ingo Dachwitz, Netzpolitik.org, Berlin
Moderation: Prof. Dr. Paul Nolte

18.30 Uhr Glückwünsche
Klaus-Dieter Kaiser, Direktor der Evangelischen Akademie der Nordkirche; stellvertretender Vorsitzender der Evangelischen Akademien in Deutschland
Eberhard Diepgen, Regierender Bürgermeister a.D.; Vorsitzender des Kuratoriums der Stiftung zur Förderung der EAzB
Mitarbeitende der Akademie

18.55 Uhr Antwort und Dank
Dr. Rüdiger Sachau, Direktor der Ev. Akademie zu Berlin

19.00 Uhr Empfang

Ende gegen 20.00 Uhr

Teilen

Leitung

Prof. Dr. Paul Nolte

Präsident der Evangelischen Akademie zu Berlin

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