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Fremdheit als Substanz der Stadt

 
 

Tagung

Fremdheit als Substanz der Stadt

Eine Rückbesinnung

Tagungsnummer
41/2018
27. - 28. September 2018
14:30 - 14:00 Uhr
Inhalt:

Leitung

Prof. Dr. Ch. Zarnow / A. Höner

 

Organisation

Melanie Baumert

 
(030) 203 55 - 506
 
 
TheoLab08
 
Das Fremde gehört konstitutiv zur Stadt. Sie ist der Ort, so hat es der Stadtforscher Walter Siebel formuliert, an dem Fremde leben. Im Zusammenleben der Fremden liegen das Potential der Stadtgemeinschaft und gleichzeitig ihre Bewährungsprobe. Im öffentlichen Diskurs dominiert oft die kritische Sichtweise: Wie viel ist der gestressten Großstadtseele zumutbar? Werte wie nachbarschaftliche Vertrautheit und Heimatverbundenheit werden idealisiert. Aber das Zusammensein und -leben von Menschen, die sich fremd sind, ist dasjenige, was Stadt überhaupt erst als Stadt definiert. Wir versuchen, einen urbanen Fremdheitsbegriff jenseits unreflektierter Verklärung und reflexhafter Überforderungsrhetorik zu erarbeiten. Welche Ressourcen stellt der christliche Glaube bereit, was Deutungen und Umgangsformen mit dem Fremden, aber auch das Spannungsfeld von Fremdheit und Heimat angeht?
 
Alexander Höner, Arbeitsstelle Theologie der Stadt, Berlin
Dr. Rüdiger Sachau, Evangelische Akademie zu Berlin
Prof. Dr. Christopher Zarnow, Evangelische Hochschule Berlin
 

 
Programm:
Donnerstag, den 27.9.2018
 
Ab
14.00 Uhr Anmeldung und Willkommen zum Kaffee
 
14.30 Uhr Begrüßung und Einführung
 
14.45 Uhr Fremdheit als religiöse Substanz der Stadt
Prof. Dr. Christopher Zarnow, Evangelische Hochschule Berlin
 
16.15 Uhr Fremdheit und Heimat in der Stadt
Gemeinsamkeiten und Unterschiede zum Heimatdiskurs im ländlichen Raum
Dr. Liane Bednarz, Juristin und Autorin, Hamburg
 
17.45 Uhr Imbiss
 
18.30 Uhr Fremdheit im Gespräch
Arbeit in drei Gruppen
 
19.30 Uhr Neurobiologische Verarbeitung von Fremdheit in der Stadt
Was sozialer Stress in der Stadt mit uns macht
PD Dr. med. Mazda Adli, Psychiater und Chefarzt, Fliedner Klinik Berlin
 
21.00 Uhr Abendgebet
 
 
Freitag, den 28.9.2018
 
9.15 Uhr Begrüßung und Morgenandacht
 
9.30 Uhr Fremdheit als Heimat
Biblische Perspektiven und kirchliche Erfahrungen in Neukölln
Superintendentin i.R. Viola Kennert, Berlin
 
10.30 Uhr Heimatlos in Berlin
Die Berliner Stadtmission zwischen Hauptbahnhof und Kiez
Pfarrer Joachim Lenz, Vorstand Berliner Stadtmission
 
11.30 Uhr Pause mit kleinem Imbiss
 
12.00 Uhr Fremdheit als stadtsoziologische Kategorie
Prof. Dr. Ingrid Breckner, Hafencity Universität Hamburg
 
13.15 Uhr Schlussdiskussion
 
14.00 Uhr Ende der Veranstaltung
 
Änderungen des Programms vorbehalten!

Die Veranstaltung wird ganz oder teilweise mit Bild und Ton aufgezeichnet. Mit Ihrer Teilnahme erklären Sie Ihr Einverständnis, dass das Bild- und Tonmaterial für Dokumentationszwecke sowie im Rahmen der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Veranstalters eingesetzt werden darf.
 
 
 
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Veranstaltungskalender

September 2018
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Sep
15
  • Lieberose
    Sanierung und Erinnerung
    Beginn: 08:30 Uhr
Sep
6
  • #Whatthehope
    Christliche Narrative als Alternativen im Netz
    Beginn: 10:00 Uhr
Sep
20
Sep
12
Sep
27
Sep
5
Sep
18

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