Antimuslimischer Rassismus von rechts und links. Und aus der Mitte.

Online-Reihe

VERSCHOBEN Antimuslimischer Rassismus von rechts und links. Und aus der Mitte.

Reihe: Extreme Zeiten! Religion als Zielscheibe und Ausgangspunkt extremistischen Denkens

Tagungsnr.
24099
Von: 11.06.2024 19:00
Bis: 11.06.2024 20:30
Online

© glasow, fotografie Erlangen

VERSCHOBEN - NEUES DATUM FOLGT

Extremistische, demokratiefeindliche, antisemitische und antimuslimische Positionen greifen um sich. Zunehmende Muslimfeindlichkeit lässt sich dabei nicht erst seit dem 7. Oktober 2023 verifizieren. Schon im vergangenen Sommer zeigte der Expertenbericht zur Muslimfeindlichkeit, dass es sich um ein Problem unserer gesellschaftlichen Mitte handelt. In der sechsten Veranstaltung der Reihe Extreme Zeiten! widmet sich der Rechtswissenschaftler Mathias Rohe der Frage, wie die Diskussion zu diesem Thema sachgerecht geführt, und wie Muslimfeindlichkeit begegnet werden kann

Inhalt

Dass die Geschehnisse in Israel und Palästina und ihre Folgen von rechten Parteien auch in Deutschland instrumentalisiert werden, ist sichtbar. Damit soll ein härterer Kurs im Blick auf Migration und Abschiebung gerechtfertigt werden. Allerdings zeigte schon der im Sommer 2023 vom Unabhängigen Expertenkreis Muslimfeindlichkeit (UEM) im Auftrag des Bundesinnenministeriums veröffentlichte Bericht, dass bewusste oder unbewusste antimuslimische Haltungen schon seit langem auch in der Mitte der deutschen Gesellschaft angekommen sind. Die in der Studie ausführlich behandelte stereotype und pauschalisierende Darstellung „der“ Muslime in vielen Medien - und nicht nur dort - gilt nach wie vor. Wie können die Diskurse über dieses Thema sachgerecht geführt werden? Welche Vorschläge hat die Expertenkommission unterbreitet, um Muslimfeindlichkeit entgegenzuwirken? Und inwiefern kann die kritische Auseinandersetzung mit problematischen islamischen Theologien und Ideologien helfen, Pauschalisierungen entgegenzuwirken?

Prof. Dr. iur. Dr. h. c. Mathias Rohe hat den Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Internationales Privatrecht und Rechtsvergleichung an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg inne. Er ist Gründungsdirektor des Erlanger Zentrums für Islam und Recht in Europa. 2020 wurde er in den UEM berufen, dessen Koordination er zugleich übernahm. Er forscht zur rechtlichen Stellung des Islam in Deutschland und Europa und zu dessen Entwicklung im europäischen Kontext sowie zum Islamischen Recht. 

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Leitung

Christina Sawatzki

Studienleiterin für Theologie und interreligiösen Dialog

Telefon (030) 203 55 - 412

Organisation

Melanie Baumert-Sarnow

Veranstaltungsorganisation

Telefon (030) 203 55 - 404

Extreme Zeiten!

Reihe zu Religion als Zielscheibe und Ausgangspunkt extremistischen Denkens

Extreme dominieren gerade die Debatten. Das zeigt sich nicht nur daran, wie die Geschehnisse im Nahen Osten direkt und indirekt Einfluss auf das gesellschaftliche Leben in Deutschland nehmen und Antisemitismus wie antimuslimischen Rassismus aufkochen lassen. Es wird auch an den besorgniserregend …

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