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Publikation Kommunikative Freiheit

 
 
Interdisziplinäre Diskurse mit Wolfgang Huber

Publikation: Kommunikative Freiheit

© Evangelische Verlagsanstalt Leipzig

 

„Kommunikative Freiheit“ ist ein Kernthema im wissenschaftlichen Werk von Wolfgang Huber. Der ehemalige Vorsitzende des Rates der EKD prägte mit seinen Überlegungen theologische und kirchenpolitische Entwicklungen der letzten Jahrzehnte. Ausgehend von den Impulsen eines Symposiums im Sommer 2012 erscheint nun ein Buch mit Beiträgen von Volker Gerhardt, Hans Joas, Fred Dallmayr und anderen, die sich mit der Kommunikativen Freiheit und ihrer heutigen Bedeutung auseinandersetzen. Die Publikation enthält auch eine Antwort Wolfgang Hubers auf diese Beiträge. 

„Kommunikative Freiheit“ – damit geht es Wolfgang Huber „nicht um eine selbstbezügliche Freiheit“, schreiben die Herausgeber Heinrich Bedford-Strohm, Paul Nolte und Rüdiger Sachau im Vorwort der Publikation, „sondern um die Freiheit, sich einzubringen, sich zu engagieren“. Hubers in den achtziger Jahren formulierte Verhältnisbestimmung von Individuum und Gesellschaft beeinflussten binnenkirchliche wie öffentliche Debatten „und strahlen auf andere Wissenschaften aus, denen Hubers Werk umgekehrt wichtige Impulse verdankt“. Im Rahmen des Symposiums der Evangelischen Akademie anlässlich des 70. Geburtstags von Wolfgang Huber im Sommer 2012 kamen daher neben der Theologie auch Geschichts- und Politikwissenschaft, Sozialtheorie und Philosophie zu Wort. Die Hauptvorträge von Hans Joas, Volker Gerhardt und Fred Dallmayr wurden jeweils durch Beiträge von Ulrike Link-Wieczorek, Klaus von Stosch und Bernd Oberdorfer beantwortet. Diese „vielperspektivische Auseinandersetzung mit Wolfgang Hubers kommunikativer Freiheit“ wird in der Publikation ergänzt durch Impulse zu theologischen Perspektiven von Michael Moxter und Marianne Heimbach-Steins sowie durch einen Blick auf die politischen Folgen der Rezeption des Konzepts in Südafrika von Willem Fourie.  

Zwei gänzlich unterschiedliche Einführungen führen an die Theorie der kommunikativen Freiheit wie an die Person Wolfgang Hubers heran. Heinrich Bedford-Strohm, Landesbischof der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche in Bayern, zeigt die langen Linien im Werk Hubers auf und macht die Konsequenzen für die öffentliche Wirkung deutlich. Dem Historiker und Präsident der Evangelischen Akademie zu Berlin, Paul Nolte, gelingt es, Wolfgang Huber als Person der Zeitgeschichte einzuordnen und seine Theologie im Kontext der bundesrepublikanischen Entwicklungen zu verstehen.   Wolfgang Huber hat auf die Diskussion insgesamt noch einmal reagiert. In seinem Beitrag „Über die kommunikative Freiheit hinaus“ fordert er dazu auf, weiter zu denken und die Stärken der Theorie in der Praxis sichtbar zu machen.  

Das Buch „Kommunikative Freiheit“ erscheint zur Leipziger Buchmesse als Bd. 29 in der Reihe „Öffentliche Theologie“ der Evangelischen Verlagsanstalt Leipzig. ISBN 978-3-374-03769-8 – 38,00 Euro.    

 
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