Verschwörungsmythen entgegentreten

„Verschwörungsmythen entgegentreten“

Interview mit Christian Staffa

Christian Staffa 2020

© Julia Bornkessel

Einen „teils dogmatischen, tief verwurzelten Judenhass" bemerkt Christian Staffa auch in der Kirche. Dieser sei auch in Luthers protoantisemitischer Theologie begründet, sagt der Studienleiter, der auch Antisemitismusbeauftragter der EKD ist, in der aktuellen Ausgabe der Kirchenzeitung „Glaube+Heimat".

Nach Ansicht des Studienleiters kann man diesen Einstellungen nur durch Aufklärung und Herzensbildung begegnen. „Die Kunst ist es, dass wir uns vergegenwärtigen, dass die ersten Christen Juden waren", so Staffa in der Kirchenzeitung. Zudem forderte er eine im Sinne eines Lernprozesses aus dem des jüdisch-christlichen Gespräch reformierte und dialogbasierte Theolog*innenausbildung. Nur so könne man auch Verschwörungsmythen, wie sie derzeit wieder stark im Umlauf seien, gezielt entgegentreten.

Die Langfassung des Interviews finden Sie hier.

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