Verwaiste Melodien

Verwaiste Melodien

„Lebensmelodien“ in der Synagoge Pestalozzistraße

© Video: Matthias Kindler

Anlässlich des Gedenktags an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar erklangen zwei Tage zuvor „Lebensmelodien“ in der Synagoge Pestalozzistraße. Lebensmelodien, das sind verwaiste Melodien: Sie wurden in der Zeit des Nationalsozialismus von verfolgten Jüdinnen und Juden komponiert, gesungen und gespielt.

Das Publikum spiegelte wider, dass dieser Gedenktag die Berliner Stadtgesellschaft bewegt und betrifft: Neben Mitgliedern der jüdischen Gemeinde saßen muslimische Zuhörerinnen und Zuhörer, kirchliche Vertreter*innen, Menschen aus vielen Teilen der Gesellschaft.

Unter der Leitung von Nur Ben Shalom spielte das Nimrod Ensemble (Christophe Horak, Violine; Francesca Zappa, Viola; Nur Ben Shalom, Klarinette) mit Unterstützung von Oscar Bohórquez (Violine), Claudio Bohórquez (Violoncello), Michael Cohen-Weissert (Klavier) und Isidoro Abramowicz (Gesang).

Der Schauspieler Gunter Schoß las dazu bewegende biografische Texte über die Menschen, die diese Melodien zu jener Zeit komponierten und musizierten.

2022 25 Jan

Abendforum

Synagoge Pestalozzistraße

Lebensmelodien

Zum Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus

„Lebensmelodien“ – das sind jüdische Melodien, die im Zeitraum von 1933 bis 1945 komponiert, gesungen oder gespielt wurden. Am 25. Januar erklingen Melodien aus der ehemaligen Sowjetunion, den Städten Warschau und Florenz. Es sind Melodien, die in… weiter
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