Deutschlands Verantwortung für den Frieden

Deutschlands Verantwortung für den Frieden

Programmänderung

© Gerd Danigel - www.ddr-fotograf.de

Staatssekretär Stephan Steinlein wird am Montag, 4. Mai in Vertretung von Bundesminister Frank-Walter Steinmeier den Vortrag „Bis an die Grenzen der Diplomatie“ halten. Dieser Vortrag ist Teil einer großen Abendveranstaltung, die sich mit Deutschlands veränderter Rolle in der Welt befasst.

Einladende sind die Evangelischen Akademien in Deutschland, die in den letzten drei Jahren in 43 Veranstaltungen den Diskurs über die internationale Verantwortung der Bundesrepublik geführt haben. Die Ergebnisse dieses bundesweiten Projekts sind in fünf Empfehlungen zusammen gefasst. Sie werden im Rahmen der Tagung am 4. Mai der Öffentlichkeit vorgestellt und mit Gästen, unter anderem Bischof Markus Dröge und Staatssekretär Stephan Steinlein diskutiert.

Befriedigende Antworten auf die aktuellen Konflikte hat die internationale Staatengemeinschaft noch nicht gefunden. Angesichts der gewaltsam ausgetragenen Konflikte in der Ukraine, aber auch im Nahen und Mittleren Osten gilt es weltweit, aber auch und besonders in der deutschen Außen- und Sicherheitspolitik neue strategisch-politische Fragen zu stellen. Weil sie als Bündnispartner international stärker in die Pflicht genommen wird, sieht sich die Bundesrepublik mit neuen diplomatischen Aufgaben einerseits, aber auch mit Forderungen nach zusätzlichem militärischem Engagement konfrontiert. Gefragt ist - auch auf europäischer Ebene - eine Strategie, die konsequent die zivilen Mittel der Krisenprävention und Konfliktbearbeitung einsetzt und die militärische Intervention auf den äußersten Fall beschränkt.

Vor diesem Hintergrund haben die Evangelischen Akademien in Deutschland ihr Projekt „… dem Frieden der Welt zu dienen“ durchgeführt. Zu den Ergebnissen der zahlreichen Veranstaltungen und Diskussionen mit Vertretern aus Politik, Wissenschaft, Militär, Kirche und Medien, gehört auch die Empfehlung, die Rolle des Leitbildes vom „Gerechten Frieden“ im Spannungsfeld von Werten und Interessen bei militärischen Einsätzen zu analysieren. Empfohlen wird darüber hinaus, die Bedeutung von Krisenmanagement und Friedensförderung in Konflikten zu beleuchten, und die Kohärenz der Mittel und Strukturen zur Konfliktlösung zu verbessern.

Zur Tagung „Bis an die Grenzen der Diplomatie“ sind Sie herzlich eingeladen. Das Programm und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

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