Kirche und Diakonie

„Unterwegs im Auftrag des Herrn“

Kirche und Diakonie

© fotolia seeyou | c. steps

Kirche ist Diakonie. Inwieweit ist Diakonie eigenständige Kirche? Beide Institutionen leiten ihr Handeln aus dem Evangelium ab. Wie gemeinsame Wege in einer Gesellschaft gefunden werden können, die sich auf christlicher Grundlage entwickelt hat und deren weltanschauliche Zukunft offen ist, steht im Mittelpunkt der Tagung „Unterwegs im Auftrag des Herren“ am 14. und 15. Dezember.

„Diakonie und Kirche nehmen ihre gegenseitige Präsenz am gleichen Ort oft nicht wahr oder empfinden sich gar als Konkurrenz“, sagt Studienleiter Heinz-Joachim Lohmann. Während die evangelische Kirche sich vornehmlich an den Bedürfnissen ihrer Mitglieder orientiert, richtet sich die Diakonie nach den Rahmenbedingungen professioneller Hilfe. Beiden macht der gesellschaftliche Wandel zu schaffen. Die Kirche erlebt einen drastischen Rückgang ihrer Mitgliederzahlen und erleidet den damit verbundenen Verlust an gesellschaftlicher Bedeutung. Der zunehmend schärfere Wettbewerb im Gesundheits- und Sozialwesen erzeugt Probleme in der Diakonie. Können gewandelte Ausgangsvoraussetzungen den Blick auf Gemeinsamkeiten neu wecken? „Es kommt darauf an, kreative Wege der Vernetzung und Ergänzung zu finden, so genannte win-win-Situationen zu schaffen“, unterstreicht Lohmann. Damit die Gesellschaft das christliche Engagement zu ihrer Weiterentwicklung wahrnehme, sieht er Kirche und Diakonie gleichermaßen in der Verantwortung, neue und gemeinsame Wege zu suchen und zu finden.

Die Tagung „Unterwegs im Auftrag des Herrn“ wird gemeinsam mit dem Oberlinhaus Potsdam veranstaltet. Sie sind herzlich zur Teilnahme eingeladen. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

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