Paul Nolte zum Tod von Richard von Weizsäcker

„Warmherzigkeit und messerscharfer Verstand“

Paul Nolte zum Tod von Richard von Weizsäcker

© Bundesregierung / Engelbert Reineke

„Die Evangelische Akademie zu Berlin darf sich glücklich schätzen, dass Richard von Weizsäcker über so viele Jahre als ihr Wegbegleiter und Berater gedient hat“, sagt Paul Nolte, Präsident der Akademie, zum Tod des ehemaligen Bundespräsidenten. „Wie in allem, was er tat, verstand Richard von Weizsäcker es auch in seinen kirchlichen Ämtern und bei der Evangelischen Akademie zu Berlin, große Loyalität mit innerer Unabhängigkeit und kritischer Distanz zu verbinden. Warmherzigkeit und messerscharfer Verstand waren bei ihm keine Gegensätze; menschenfreundlicher Humor paarte sich mit Ironie, die den Finger in die Wunde legte“, würdigt Nolte den am 31. Januar Verstorbenen, der seit der Neugründung der Akademie im Jahre 1999 Mitglied im Beirat der Akademie war.

„Jenseits des Offiziellen bleiben die persönlichen Begegnungen nachhaltig in Erinnerung: am Rande von Veranstaltungen und in den Beiratssitzungen, deren zuverlässiger und wortmächtiger Teilnehmer Richard von Weizsäcker war, solange es ging. Nicht nur die Akademie, sondern Deutschland und die Welt verlieren einen der bedeutendsten öffentlichen Protestanten des 20. Jahrhunderts.“

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