Andacht Anschütz_Homoehe

"Den Segen ausdehnen"

Andacht von Dr. Kurt Anschütz

© Andreas Schoelzel

„Unermessliche Seelennot bis ins Sterben hinein“ hat die verfasste Kirche nach Ansicht von Dr. Kurt Anschütz bei Schwulen und Lesben verursacht. Die Verweigerung des Ehesegens für gleichgeschlechtliche Paare habe „Geschichten der Selbstdurchsetzung und der Einsamkeit, der Bitterkeit und der Trauer“ verursacht, sagte Anschütz in seiner Andacht zum Auftakt der Tagung „Schwule und lesbische Liebe in unserer Kirche“ am 27. Februar.

Erst vor rund zehn Jahren habe „der regionale Zeitgeist“ der geistlichen Erkenntnis aufgeholfen, so dass der Segen ausgedehnt werden konnte. Zuversichtlich äußerte er sich, dass es nach der Synode der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz „wohl gar zur Eheschließung vor dem Altar für alle, die sie erbitten, kommen darf“. Die Frühjahrssynode der EKBO tagt am 8. und 9. April. Um alle, die den neuen Weg ihrer Kirche noch nicht mitgehen könnten, wolle er werben, unterstrich Anschütz, der auch Mitglied im Kuratorium der Stiftung zur Förderung der Evangelischen Akademie ist. „So wenig wir die gottlos-Schwulen waren, so wenig sind sie die ewig-Gestrigen.“

Die gesamte Andacht von Dr. Kurt Anschütz lesen Sie hier (PDF-Dokument, 194.2 KB).

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