NSU Katholikentag

„Der NSU, der Staat und wir“

Veranstaltung beim Katholikentag

© Christian Ditsch

Die Evangelische Akademie will eine Diskussion über die Konsequenzen aus dem NSU-Komplex für den Umgang mit neonazistischen Strukturen in Sachsen und Thüringen anstoßen. Gemeinsam mit der Bundesarbeitsgemeinschaft Kirche und Rechtsextremismus (BAG K+R) wird sie am 26. Mai die Veranstaltung „Ich will die Wahrheit: Der Nationalsozialistische Untergrund, der Staat und wir“ im Rahmen des Katholikentages in Leipzig durchführen.

Im Mittelpunkt werden aktuelle Erkenntnisse der Untersuchungsausschüsse in Thüringen und Sachsen stehen; außerdem soll es um die Rolle von V-Leuten im Netzwerk der NSU-Unterstützer gehen. Aufgezeigt werden auch die Verbindungslinien zwischen aktuellen rassistischen Gewalttaten und dem NSU-Komplex, unterstreicht Studienleiter Dr. Christian Staffa, der auch Sprecher der BAG K+R ist. „Viele Menschen, die sich in Chemnitz, Zwickau und Dresden für Flüchtlinge engagieren, sind damit konfrontiert, dass die rassistischen Mobilisierungen von Neonazis organisiert und unterstützt werden, die schon im NSU-Netzwerk aktiv waren“.

Mit der Veranstaltung, an der die Vorsitzenden der NSU-Untersuchungsausschüsse in Sachsen und Thüringen: Dorothea Marx (MdL Thüringen, SPD), Lars Rower (MdL Sachsen, CDU) und Kerstin Köditz (MdL Sachsen, Linke) teilnehmen, setzen die Akademie und die BAGKR ihre Begleitung der parlamentarischen Aufklärungsbemühungen im NSU-Komplex fort. Mitveranstalter sind die Amadeu Antonio Stiftung, der Bund der Deutschen Katholischen Jugend und das Bildungswerk Weiterdenken.

Die Pressemitteilung finden Sie hier. (PDF-Dokument, 398.3 KB)

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