Dokumentation Ernstfall Schule erschienen

Ernstfall Schule

Dokumentation

© EAzB

Schule soll zur Lösung gesellschaftlicher Probleme beitragen. Ob und wie das gelingt, hängt maßgeblich von den Bedingungen vor Ort ab. Intensive Diskussionen darüber gab es bei der Fachtagung „Ernstfall Schule. Die Rolle der Religionen in der Einwanderungsgesellschaft“, die in der epd-Dokumentation Nr. 24 dokumentiert ist. Die Publikation umfasst alle Beiträge der von der Akademie gemeinsam mit dem Comenius-Institut und der EKD im November vergangenen Jahres durchgeführten Tagung.

„Die Tagung insgesamt hat Rückenwind für das Leitbild ‚Pluralitätsfähigkeit` für religiöse Bildung in der Schule und für Schule insgesamt gezeigt“, heißt es in einer Anmerkung zum Schlussplenum der Tagung. Aber auch religionskritische Töne in Schule und Gesellschaft dürften nicht überhört werden. „Es ist wichtig, vorhandene Grenzen der Möglichkeiten von Schule wahrzunehmen.“ Diese würden deutlich im Umgang mit zunehmend fundamentalistischen Strömungen und in einer vielfach bestehenden Religionsdistanz. Gleichzeitig sei es zentral zu beachten, dass viele den Religionen und insbesondere „dem“ Islam zugeschriebenen Probleme ihre Ursache in gesellschaftlichen Zuständen hätten. Die Tagung habe gezeigt, dass es für die sich daraus ergebenden Fragen und Aufgaben keine fertigen Antworten oder Rezepte gebe. „Schule ist stets in der Gefahr, soziale Ungleichheit zu zementieren. Dagegen sollten Räume entstehen, die Neues werden lassen, und in denen Zuschreibungen nicht festgezurrt werden“, resümiert Studienleiter Dr. Christian Staffa ein wichtiges Ziel nicht nur der religiösen Bildung.

Die am 13. Juni erschienene Dokumentation umfasst 102 Seiten. Sie ist erhältlich im Vertrieb des Gemeinschaftswerks der Evangelischen Publizistik unter vertrieb@gep.de.

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