Reformation und Islam

Reformation und Islam

Einladung zur Tagung

© Foto: Aisylu/Fotolia, Wikipedia

„Islamisch" – in diesem Begriff schwingt viel mehr mit als die Bezeichnung einer Religionszugehörigkeit. Er weckt ein Bündel an Assoziationen von Fremdheit, aber auch von Bedrohung. In öffentlichen Debatten ist das oft nicht anders. Wenn es um „den Islam“ und „die Muslime“ geht, werden religiöse und politische Aspekte häufig miteinander vermischt. Die Tagung „Reformation und Islam. Im Spiegel der anderen“ am 25. und 26. September zeigt, dass solche Mischungen gerade in christlichen Fremdbildern vom Islam nicht neu sind. Sie haben Vorläufer bis in die Reformationszeit zurück.

„Damals und heute sind die religiösen Deutungen von der politischen Lage beeinflusst: Im 16. Jahrhundert standen die Türkenkriege im Hintergrund der Wahrnehmung voneinander, heute wirken sich der politisch radikalisierte Islamismus und Bilder vom konsumorientierten und kriegerisch-kolonialistischen Westen aus“, sagt Studienleiterin Dr. Eva Harasta.
Mit der Tagung, die die Akademie gemeinsam mit dem Pfarrer für interreligiösen Dialog der EKBO durchführt, sollen Fremdbilder als wechselseitige Angelegenheiten deutlich gemacht werden:
Beide Seiten bauen Fremdbilder vom jeweils anderen auf, von „den Musliminnen und Muslimen“ bzw. von „den Christinnen und Christen“. Die politischen Färbungen religiöser Fremdbilder sollen sichtbar gemacht, realistischere Bilder vom jeweils anderen gestärkt werden. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

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