Verantwortung gegen Rechtspopulismus

Verantwortung gegen Rechtspopulismus

© BAG K+R

„Es hat sich gezeigt, dass die AfD nicht bekämpft werden kann, indem Elemente ihres Programms oder ihrer Rhetorik übernommen werden. Wirksam ist stattdessen eine klare Gegenposition.“ Studienleiter Christian Staffa bezog deutlich Stellung beim Forum „Gegen den Hass“ vom 29. bis 30. September 2017 in Magdeburg.

Mehr als 80 Teilnehmer*innen aus Kirche und Zivilgesellschaft hatten über Strategien im Umgang mit erstarkendem Rassismus und einer sozialen Bewegung von rechts diskutiert. Auch hochrangige Vertreterinnen und Vertreter der Kirchen wie Landesbischöfin Ilse Junkermann (Evangelische Kirche in Mitteldeutschland) und Bischof Dr. Gerhard Feige (Bistum Magdeburg) nahmen an der Tagung teil.

Bischof Dr. Feige betonte in seinem Grußwort die Pflicht der Christ*innen, Menschen in Not zu unterstützen und erklärte: „Ich habe keine Angst vor einer Überfremdung von außen, wohl aber vor einer Entmenschlichung von innen.“ Landesbischöfin Junkermann stellte deutlich klar: „Christ sein und Rechtsextremismus verträgt sich nicht“. Die Kirchen hätten die Verantwortung, sich gegen Rechtspopulismus und Menschenfeindlichkeit zu positionieren, gleichzeitig aber auch den Dialog in den Gemeinden zu suchen.

Das Forum wurde von der Bundesarbeitsgemeinschaft Kirche + Rechtsextremismus, dem Bistum Magdeburg, der AG Kirche und Rechtsextremismus der EKM, Miteinander e.V., dem Projekt „Kompetent für Demokratie“ der KEB Sachsen-Anhalt e.V., dem BDKJ Diözesanverband Magdeburg sowie der Katholischen Akademie des Bistums Magdeburg veranstaltet.

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