Fremdheit als Substanz der Stadt

Ein Lebensraum der Verheißung

Einführung zur Tagung „Fremdheit als Substanz der Stadt“

Alexander Höner

© EAzB/Karin Baumann

Zumutung, Überforderung, Entfremdung - ist die Stadt dies und nur dies? „In der Fremdheit der Stadt ihre Schönheit und ihre Verheißung wiederzuentdecken“, ist laut Alexander Höner das Ziel der Tagung „Fremdheit als Substanz der Stadt. Eine Rückbesinnung“ am 27. und 28. September.

In seiner Einführung zu diesem achten „Theologischen Labor“ (TheoLab) nannte der Theologe Beispiele für negative Stadt-Wahrnehmungen. Er bilanzierte: „Die Erfahrung, nur Gast auf bestimmte Zeit in dieser unwirtlichen Welt zu sein, hat heute vor allem im städtischen Kontext eine erhöhte Geltung.“ Dem stellte er die in der Stadt dargebotenen Möglichkeiten gegenüber, andere Lebensentwürfe als eigene Bereicherung zu erleben, Fremdheit als produktive Irritation und heilsame Herausforderung. Höner bezeichnete den urbanen als „intensiven, elektrisierenden und inspirierenden“ Lebensraum, „als Ort gelebter Solidarität und Mitmenschlichkeit“ und fragte, warum die Enge dörflichen Lebens dagegen idealisiert werde. Er äußerte sich überzeugt: „Wir sind nicht ausschließlich Gäste in unseren Städten, wir sind auch in ihnen beheimatet und sprengen mit ihnen unsere engen Horizonte.“

Die gesamte Einführung zur Tagung „Fremdheit als Substanz der Stadt“ von Alexander Höner lesen Sie hier. (PDF-Dokument, 41 KB)

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