Theologie des Rechtspopulismus und Antisemitismus

Theologie des Rechtspopulismus und Antisemitismus

epd-Dokumentation

© EAzB / Karin Baumann

„Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit ist kein schönes Wort, aber auch eine wenig erfreuliche Wirklichkeit“, sagt Studienleiter Christian Staffa. Zwei Texte zur politischen Theologie des Rechtspopulismus und Antisemitismus von ihm sind jetzt als Dokumentation des „Evangelischen Pressedienstes (epd) erschienen.

Ob gegen Juden, Sinti und Roma, gegen Muslime oder Homosexuelle – „Kirche war, Christenmenschen sind in unterschiedlicher Anzahl an gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit beteiligt“, betont Christian Staffa. Er plädiert für theologische Reflexion über den Umgang mit dem Nächsten und für Perspektiven einer Vielfalt in Verschiedenheit. „Diese Perspektiven mit sehr verschiedenen Akteuren zu entwickeln und in die gesellschaftliche und kirchliche Debatte einzubringen, scheint mir eine dringliche Aufgabe von Evangelischen Akademien“.

Die epd-Dokumentation Nr. 41 enthält die Texte „Populismus und Radikalisierung. Das christliche Abendland – als populistisches und sich radikalisierendes Muster gesellschaftlicher Selbstbeschreibung und Versuche biblischer Gegenbilder“ und „Antisemitismuskritik in Kirche und Theologie heute“. Sie ist erhältlich unter 069-58098-225, kundenservice@gep.de oder über die Website des epd.

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