Tag für Mehmet Turgut

„Neue Kultur der Solidarität nötig“

Tag für Mehmet Turgut

© Lobbi

Vor bald 15 Jahren starb der Kurde Mehmet Turgut in Rostock. Er wurde Opfer eines rassistischen Anschlags des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU). Anlass genug, erneut aufmerksam zu machen auf rassistische Gewalt in Mecklenburg-Vorpommern. Am 25. Februar wird die Veranstaltung „Ein Tag für Mehmet Turgut“ im Rostocker Rathaus stattfinden.

„Eine grundlegende Untersuchung der Verbindungen des NSU-Netzwerks nach Mecklenburg-Vorpommern und die Dimension rassistischer und rechter Gewalt ist dringend notwendig“, sagt Studienleiter Christian Staffa. Seit 1991 gebe es dort eine deutliche Kontinuität rechten und rassistisch motivierten Terrors. Im Mittelpunkt des Fachtags stehen der Umgang der Ermittlungs- und Sicherheitsbehörden mit rechter und rassistischer Gewalt, staatliches Handeln im Umgang mit Rassismus und die Frage nach der Unterstützung des NSU-Kerntrios in Mecklenburg-Vorpommern. „Wir wollen auch herausfinden, wie vor Ort eine neue Kultur der Solidarität mit Betroffenen rassistischer Gewalt gefördert werden kann“, sagt Christian Staffa.

Der Fachtag wird von der Akademie gemeinsam mit der Bundesarbeitsgemeinschaft Kirche und Rechtsextremismus, der Evangelischen Akademie der Nordkirche, NSU-Watch, Lobbi e.V. - Beratung für Betroffene rechter Gewalt in Mecklenburg-Vorpommern, und der Initiative „Mord verjährt nicht!“ durchgeführt. Weitere Informationen finden Sie hier.

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