Interview mit Christian Staffa

„Antisemiten sind unsicher im eigenen Glauben“

Interview mit Christian Staffa

© EAzB/Karin Baumann

„Antisemitismus ist Unglaube“, sagt Studienleiter Christian Staffa, „weil er darauf verweist, dass man Gott nicht traut“. Im Interview mit der Jüdischen Allgemeinen begründet der Antisemitismusbeauftragte des Rates der EKD: „Wenn ich mich nur darin beweisen kann, dass ich dem anderen beweise, dass er Gott verlassen hat oder Gott ihn verlassen hat, dann bin ich sehr unsicher in meinem eigenen Glauben“.

Der Antisemitismus in Deutschland habe sich „auf der Einstellungsebene“ nicht verstärkt, meint Staffa. „Aber wenn es um die Ebene der Handlungsform geht, ist deutlich, dass sich antisemitische Angriffe verstärkt haben.“

Gern würde er darauf hinwirken, dass Antisemitismus in der Ausbildung von Theologinnen und Theologen thematisiert wird, betont der Studienleiter.

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