Prozess in Magdeburg

„Es bleibt ein sehr mulmiges Gefühl“

EKD-Antisemitismusbeauftragter zum Prozess in Magdeburg

Halle-Attentat

© epd-bild/Jens Schulze

Am 18. November begannen die Plädoyers im Prozess gegen den Attentäter von Halle. Christian Staffa, Antisemitismusbeauftragter der EKD, war gemeinsam mit dem Antisemitismusbeauftragten der Bundesregierung Felix Klein im Gerichtssaal in Magdeburg dabei. Im EKD-Interview berichtet er.

Antisemitische, rassistische und frauenfeindliche Einstellungen, wie sie sich bei dem Anschlag in Halle gezeigt haben, seien weit verbreitet und müssten in allen Zusammenhängen aufgedeckt und bearbeitet werden, betont Christian Staffa. Das gelte auch für den Bereich der Kirchen. „Tatsächlich würde sich das Klima in unserem Land in Sachen Antisemitismus sicher ändern“, sagt er im EKD-Interview, „wenn alle evangelischen Christ*innen sich als Antisemismusbeauftragte verstünden.“

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