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Keine Bildung ohne Rechte - keine Rechte ohne Bildung

 
 

Tagung

Keine Bildung ohne Rechte - keine Rechte ohne Bildung

Das Weltaktionsprogramm für Menschenrechtsbildung der Vereinten Nationen (2005-2007)

Tagungsnummer
2005TG11A
17. März 2005
09:00 - 18:00 Uhr
Inhalt:

Leitung

Marcus Götz-Guerlin

Organisation

Rosalita Huschke

 
(030) 203 55 - 404

Menschenrechte gehören zu den großen Errungenschaften der Moderne. Damit sie ihre Wirkung entfalten können, ist es notwendig, dass es ein ausreichendes Verständnis und Wissen über die Menschenrechte gibt. Unwissenheit, Ignoranz und Indifferenz in Sachen Menschenrechte schaden sowohl den Einzelnen wie auch der Zivilgesellschaft. Menschenrechtsbildung ist, ungeachtet der konkreten Menschenrechtslage in einem Land, eine wichtige Vorraussetzung für das Fortbestehen und die Entwicklung demokratischer Strukturen.


Die Vereinten Nationen und die UNESCO haben die Bedeutung der Menschenrechtsbildung immer wieder hervorgehoben. Im vergangenen Jahr endete die internationale "Dekade für Menschenrechtsbildung 1995 2004", in der Regierungen und NGOs aufgefordert waren, die Menschenrechtsbildung zu fördern. In Deutschland ist die Dekade relativ unbeachtet geblieben. Wiewohl Menschenrechte bei uns hoch im Kurs stehen, ist Menschenrechtsbildung weithin ein randständiges Thema.


Mit dem Jahr 2005 tritt das "Weltaktionsprogramm für Menschenrechtsbildung" der Vereinten Nationen in Kraft, das sich insbesondere an Schulen richtet.

Aus diesem Anlass laden wir ein, anhand der Erfahrungen der zurückliegenden Dekade und der Visionen des neuen Weltprogramms Perspektiven der Menschenrechtsbildung in Deutschland zu diskutieren. Es gilt, den Bildungsstandort Deutschland auch im Blick auf politische und menschenrechtliche Komponenten zu stärken. Gemeinsam mit Menschenrechtsexperten und Bildungspolitikern wagen wir einen Ausblick auf unser nationales Profil im Bereich Menschenrechtsbildung.


Hierzu laden wir herzlich ein


Peter Amsler

Forum Menschenrechte


Prof. Dr. KarlPeter Fritzsche

UNESCO Lehrstuhl für Menschenrechtsbildung

an der Universität Magdeburg


Marcus GötzGuerlin

Evangelische Akademie zu Berlin


Dr. Claudia Lohrenscheit

Deutsches Institut für Menschenrechte

Programm:

9.30 Uhr Begrüßung und Eröffnung

Dr. Wolfgang Vögele, Evangelische Akademie zu Berlin


10.00 Uhr Gleiche Würde Gleiche Rechte, Die Achtung der Würde als Aufgabe und Ziel der Menschenrechtsbildung

Dr. Heiner Bielefeldt,Deutsches Institut für Menschenrechte; Berlin


11.00 Uhr Gleiche Rechte für alle - der egalitäre Auftrag der Menschenrechtsbildung

Prof. Dr. Karl Peter Fritzsche, UNESCO Lehrstuhl für Menschenrechtsbildung an der Universität Magdeburg


12.00 Uhr Mittagspause


14.00 Uhr Impulse und "BestPractice" Beispiele aus europäischer und globaler Perspektive

Parallele Arbeitsgruppen

Die Dekade für Menschenrechtsbildung der Vereinten Nationen: Erfahrungen und Herausforderungen

Impulsreferat: Frank Elbers, Human Rights Education Associates; Cambridge (MA)/ Amsterdam

Menschenrechtsbildung für die Polizei

Impulsreferat: Theresia Pedersen,Danish Institute for Human Rights; Kopenhagen

Menschenrechtsbildung als ein Auftrag für Schulen

Impulsreferat: Elisabeth Turek, Ludwig Boltzmann Institut für Menschenrechte; Wien


16.00 Uhr Kaffeepause


16.30 Uhr Toleranz ist nicht genug. Respekt für Menschenrechte als Bildungsauftrag

Podiumsdiskussion

Dr. Anja Mihr, Vorstandssprecherin amnesty international Deutschland; BerlinChrista Nickels, MdB, Vorsitzende des Ausschusses für Menschenrechte und Humanitäre Hilfe; Berlin

Dr. EvaMaria Stange, Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft; Berlin

Dr. Martina Weyrauch, Leiterin der Brandenburgischen Landeszentrale für politische Bildung; Potsdam

Moderation: Marcus GötzGuerlin, Evangelische Akademie zu Berlin

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