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Aufbruch in die Demokratie

 
 

Abendforum

Aufbruch in die Demokratie

Über gewonnene und verlorene Hoffnungen politischer Akteure

Tagungsnummer
32-3/2009
24. November 2009
19:00 - 21:00 Uhr
Inhalt:

Leitung

Ulrike Poppe

Organisation

Silke Ewe

 
(030) 203 55 - 508

Vorbedingungen, Verlauf und Ergebnisse der 89er Revolution sind von Menschen gestaltet und geprägt worden, die sich ihren eigenen Ideen von Freiheit und gerechtem Zusammenleben verpflichtet fühlten. Sie haben sich in der konkreten historischen Situation einer politischen Herausforderung gestellt. In dieser Abendreihe werden wir einige dieser Persönlichkeiten vorstellen und sie nach ihren Motivationen und Erfahrungen befragen. Manche von ihnen sind heute noch in der Öffentlichkeit bekannt, andere sind in Vergessenheit geraten. Wir bieten mit diesen Veranstaltungen eine Möglichkeit, Handlungsoptionen in der Umbruchzeit zu vergegenwärtigen und zu diskutieren. Vor allem aber wollen wir die ganz persönlichen, lebensgeschichtlichen Hintergründe beleuchten, auf denen die Entscheidung, politisch einzugreifen und mitzugestalten, herangereift war. Wir werden danach fragen, von welchen Vorstellungen von gesellschaftlicher Veränderung die jeweiligen Akteure damals ausgingen, was sie erhofft und angestrebt haben und wie sie ihre derzeitigen Erwartungen an Demokratie und Deutsche Einheit heute beurteilen.

Zu diesen Gesprächsabenden lade ich Sie herzlich ein. Weitere Termine in 2010.


Ulrike Poppe

Studienleiterin, Evangelische Akademie zu Berlin

Programm:

„Der Mensch sieht meistens nur das Stoppelfeld der Vergänglichkeit, aber er übersieht die vollen Scheunen der Vergangenheit – er übersieht, was er alles ins Vergangensein hineingerettet hat, wo es nicht unwiederbringlich verloren ist, sondern unverlierbar geborgen bleibt.“

(Viktor E. Frankl, österreichischer Psychiater, 1905-1997)


Irena Kukutz

Keramikerin, Archivleiterin der Robert-Havemann-Gesellschaft, Berlin


im Gespräch mit Ulrike Poppe


am Dienstag, 24. November 2009, 19 – 21 Uhr


Irena Kukutz (* 1950) arbeitet nach ihrem Studium an der Berliner Kunsthochschule als freischaffende Keramikerin. 1982 ist sie eine der Akteurinnen der Protestaktion gegen das neue Wehrdienstgesetz, das die Einbeziehung von Frauen in die Wehrpflicht vorsieht. Diese Aktion wird zum Ausgangspunkt

für das Netzwerk „Frauen für den Frieden“. Ab September 1989 ist sie maßgeblich an der Gründung des Neuen Forums (NF) beteiligt und vertritt das NF am Zentralen Frauenpolitischen Runden Tisch. Von 1990 bis 1995 ist sie Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses in der Parlamentarischen Gruppe Neues Forum/Bürgerbewegung. Heute arbeitet sie als Archivleiterin in der Robert-Havemann-Gesellschaft.


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