Aufbruch in die Demokratie

Abendforum

Aufbruch in die Demokratie

Über gewonnene und verlorene Hoffnungen politischer Akteure

Tagungsnr.
32-1/2009
Von: 29.09.2009 19:00
Bis: 29.09.2009 21:00
Französische Friedrichstadtkirche

Inhalt

Vorbedingungen, Verlauf und Ergebnisse der 89er Revolution sind von Menschen gestaltet und geprägt worden, die sich ihren eigenen Ideen von Freiheit und gerechtem Zusammenleben verpflichtet fühlten. Sie haben sich in der konkreten historischen Situation einer politischen Herausforderung gestellt. In dieser Abendreihe werden wir einige dieser Persönlichkeiten vorstellen und sie nach ihren Motivationen und Erfahrungen befragen. Manche von ihnen sind heute noch in der Öffentlichkeit bekannt, andere sind in Vergessenheit geraten. Wir bieten mit diesen Veranstaltungen eine Möglichkeit, Handlungsoptionen in der Umbruchzeit zu vergegenwärtigen und zu diskutieren. Vor allem aber wollen wir die ganz persönlichen, lebensgeschichtlichen Hintergründe beleuchten, auf denen die Entscheidung, politisch einzugreifen und mitzugestalten, herangereift war. Wir werden danach fragen, von welchen Vorstellungen von gesellschaftlicher Veränderung die jeweiligen Akteure damals ausgingen, was sie erhofft und angestrebt haben und wie sie ihre derzeitigen Erwartungen an Demokratie und Deutsche Einheit heute beurteilen.

Zu diesen Gesprächsabenden lade ich Sie herzlich ein. Weitere Termine am 27. Oktober und 24. November 2009.


Ulrike Poppe

Studienleiterin, Evangelische Akademie zu Berlin

Programm

„Es gibt keinen Weg. Der Weg kommt beim Gehen.“

(Motto der halleschen Gruppe „Frauen für den Frieden“)


Heidi Bohley

Bibliothekarin, Projektleiterin des Vereins für Zeitgeschichte(n), Halle


im Gespräch mit Ulrike Poppe


am Dienstag, 29. September 2009, 19 - 21 Uhr



Heidi Bohley (* 1950) wuchs in protestantischem Milieu auf und besuchte die Kunsthochschule Burg Giebichenstein. 1982 gehörte sie zu den Gründerinnen der Gruppe „Frauen für den Frieden“ in Halle, die sich gegen die zunehmende Militarisierung der Gesellschaft zur Wehr setzten. Aus politischen Gründen wurde sie als Universitätsbibliothekarin entlassen. 1989 gehörte sie zu den Initiatoren des Neuen Forums und saß 10 Jahre lang im Stadtrat von Halle. 1995 gründete sie mit Gleichgesinnten den parteipolitisch unabhängigen Verein Zeit-Geschichte(n) – Verein für erlebte Geschichte, für den sie seit 1998 als Projektkoordinatorin arbeitet.

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Leitung

Ulrike Poppe

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