Gefälschtes "Zettelfalten"

Abendforum

Gefälschtes "Zettelfalten"

Die Kommunalwahlen am 7. Mai 1989

Tagungsnr.
13/2009
Von: 29.04.2009 19:00
Bis: 29.04.2009 21:00
Französische Friedrichstadtkirche

Inhalt

Im Mai 1989 gelang es oppositionellen Gruppen in der DDR erstmals, durch Beobachtung der Stimmauszählungen Wahlfälschungen nachzuweisen. Jeder wusste, dass „Wahlen“ mit Einheitslisten ein verlogenes Ritual waren. Aber dass selbst deren Ergebnisse noch gefälscht wurden, löste einen Sturm der Entrüstung aus. Freie Wahlen wurden zur Kernforderung der Friedlichen Revolution. Welche Erwartungen verband die DDR-Bevölkerung damit? Und inwieweit ist heute politische Einflussnahme durch Wahlen möglich?


In Kooperation mit:


Landesbeauftragter für die Unterlagen des

Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR


Robert Havemann Gesellschaft e.V.


Die Bundesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes

der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik

Programm

ab 19.00 Uhr

Begrüßung:

Dr. Gabriele Camphausen,

Fachbereichsleiterin bei der Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen


Kurzvorträge:

Der Bürger zählt von Rainer Eppelmann, Bürgerrechtler

Die Bürger erstatten Anzeige von

Dr. Klaus Bästlein, Historiker beim Berliner Landesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen


Diskussion:

Dr. Hans Michael Kloth, Historiker

Dr. Peter Przybylski, 1989 DDR-Staatsanwalt

Wolfgang Rüddenklau, 1989 Umweltbibliothek Berlin

Mario Schatta, 1989 Friedenskreis Weißensee Berlin


Moderation: Ulrike Poppe, Studienleiterin bei der Evangelischen Akademie

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Leitung

Ulrike Poppe

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