Kapitalismus und Menschenwürde: Die Kirchen im Spannungsfeld zwischen Marktdynamik und Marktzähmung

Abendforum

Kapitalismus und Menschenwürde: Die Kirchen im Spannungsfeld zwischen Marktdynamik und Marktzähmung

26. Treffpunkt Freundeskreis

Tagungsnr.
26/2014
Von: 25.08.2014 19:00
Bis: 25.08.2014 21:00
Französische Friedrichstadtkirche

Inhalt

Marktwirtschaft, Freiheit und Demokratie verhalten sich komplementär zueinander. Das ist Teil der ordoliberalen Erzählung von der Sozialen Marktwirtschaft. Aufstiegschancen und Teilhabe am gesellschaftlichen Miteinander sowie am politischen Wettbewerb gehören zusammen. Gleichzeitig ist die Kritik an einem allzu expansiven und für soziale Verwerfungen unempfindlichen Markt deutlicher denn je. Selbst der Internationale Währungsfonds warnt vor wachsender Ungleichheit auf der Welt. Zwei Autoren und ihre populären Bücher erzählen die Geschichte vom Gift der Ungleichheit. Marktwirtschaft schade letztlich der Demokratie. Der Markt erzeuge Ungleichheiten, die auch westlich geprägte Gesellschaften geradewegs zurück in eine feudale Zukunft führten. Die Rede ist von Papst Franziskus und Thomas Piketty, einem französischen Ökonomen. Beide treffen in diesen Tagen auf eine begeisterte Zustimmung in Kirche und Politik, aber auch in der Ökonomenzunft. Wir fragen, ob Gesellschaft und Kirche dem Markt nichts mehr zutrauen. Lässt sich das Modell der Sozialen Marktwirtschaft in dieser Situation noch vertreten?

Marktwirtschaft, Freiheit und Demokratie verhalten sich komplementär zueinander. Das ist Teil der ordoliberalen Erzählung von der Sozialen Marktwirtschaft. Aufstiegschancen und Teilhabe am gesellschaftlichen Miteinander sowie am politischen Wettbewerb gehören zusammen. Gleichzeitig ist die Kritik an einem allzu expansiven und für soziale Verwerfungen unempfindlichen Markt deutlicher denn je. Selbst der Internationale Währungsfonds warnt vor wachsender Ungleichheit auf der Welt. Zwei Autoren und ihre populären Bücher erzählen die Geschichte vom Gift der Ungleichheit. Marktwirtschaft schade letztlich der Demokratie. Der Markt erzeuge Ungleichheiten, die auch westlich geprägte Gesellschaften geradewegs zurück in eine feudale Zukunft führten. Die Rede ist von Papst Franziskus und Thomas Piketty, einem französischen Ökonomen. Beide treffen in diesen Tagen auf eine begeisterte Zustimmung in Kirche und Politik, aber auch in der Ökonomenzunft. Wir fragen, ob Gesellschaft und Kirche dem Markt nichts mehr zutrauen. Lässt sich das Modell der Sozialen Marktwirtschaft in dieser Situation noch vertreten?

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Leitung

Dr. Michael Hartmann

Studienleiter Wirtschaft und Soziales

Telefon (030) 203 55 - 504

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