Ungleiche Schwestern

Abendforum

Ungleiche Schwestern

30 Jahre friedliche Revolution und 70 Jahre Grundgesetz

Frauen reden zu Tisch

Tagungsnr.
42/2019
Von: 30.10.2019 18:00
Bis: 30.10.2019 22:00
Haus der EKD

Inhalt

Im dreißigsten Jahr der friedlichen Revolution erscheint es, als würden alte und neue Gräben aufbrechen. Ein rassistischer und autoritärer Nationalismus etabliert sich in unserer Gesellschaft. Darum ist es dringend notwendig, die Gemeinsamkeiten von Menschen, Kulturen und Weltanschauungen wahrzunehmen, um ein konstruktives Zusammenleben in unserem Land zu gestalten. Frauen diskutieren wo Ungleichheit gewinnbringend ist und wie Ausgrenzungen beseitigt werden können. In diesem Jahr widmen sich die Tischreden der Überwindung alter und neuer Barrieren.
Wenn Frauen sich einmischen, verändert sich die Gesellschaft.
Im dreißigsten Jahr der friedlichen Revolution erscheint es, als würden alte und neue Gräben aufbrechen. Ein rassistischer und autoritärer Nationalismus etabliert sich in unserer Gesellschaft. Darum ist es dringend notwendig, die Gemeinsamkeiten von Menschen, Kulturen und Weltanschauungen wahrzunehmen, um ein konstruktives Zusammenleben in unserem Land zu gestalten. Frauen diskutieren, wo Ungleichheit gewinnbringend ist und wie Ausgrenzungen beseitigt werden können. In diesem Jahr widmen sich die Tischreden der Überwindung alter und neuer Barrieren.

Um den Austausch über Visionen einer besseren Zukunft zu fördern, gibt es die Veranstaltungsreihe „Frauen reden zu Tisch". Engagiert, selbstbewusst und kritisch kommen hier Frauen aus den verschiedensten gesellschaftlichen Bereichen ins Gespräch. Entstanden im Reformationsjubiläum wird diese Reihe, in der der Gleichstellung der Frau in Kirche und der Gesellschaft Raum gegeben wird, im 9. Jahr weitergeführt. Eingeladen sind Frauen aus allen gesellschaftlichen Bereichen zum Gedankenaustausch und zum Knüpfen von Netzwerken.

Magdalena Möbius
Studienleiterin für Frauenarbeit im Amt für kirchliche Dienste der EKBO,

Eva-Maria Menard,
Evangelische Akademie zu Berlin

Schirmherrinnen:
Ulrike Trautwein, Generalsuperintendentin der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz
Irmgard Schwaetzer, Präses der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland

Kurzbiografien der Refrerentinnen der Tischreden:
Ursula Nonnemacher, geboren 1957 in Wiesbaden, Studium der Humanmedizin in Mainz und Berlin (West), Ärztin. Seit 1997 engagiert bei BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Gründungsmitglied des Ortsverbandes Falkensee, seit 2009 Mitglied des Landtages Brandenburg, 2014 Spitzenkandidatin, seit 2017 Fraktionsvorsitzende. Einbringerin des Paritätsgesetzes in Brandenburg.

Sabine Rennefanz, geboren 1974 in Beeskow, Studium der Politologie in Berlin und Hamburg. Sie arbeitet u.a. als Redakteurin für die Berliner Zeitung. Bücher: "Eisenkinder", 2013,"Die Mutter meiner Mutter, 2015, Mutter to go, 2019. In ihren Kolumnen schaut sie hin: nach Ostdeutschland, auf das Leben als berufstätige Mutter, auf Zeitphänome. Und sie hält Ausschau nach Frauensolidarität.

Iman Andrea Reimann, geboren 1973 in Potsdam, Stationen der Kindheit in Berlin-Mitte, Westfalen, Berlin Kreuzberg. Konversion zum Islam. Ausbildung zur Staatl. anerkannten Erzieherin, Absolvierung des Islamologischen Seminars, Sie leitet eine Kindertagesstätte und ist eine der Initiatorinnen des Projektes „Drei Religionen Kita Haus in Berlin. Mitglied bei der Überparteilichen Fraueninitiative Berlin, im Zentralrat der Muslime in Deutschland, Kooperation mit dem Deutschen Frauenring.

Programm

17.30 Uhr Anreise und Anmeldung

18.30 Uhr Begrüßung
Eva-Maria Menard, Superintendentin Prignitz
Magdalena Möbius, Frauenarbeit im Amt für kirchliche Dienste, Berlin

19:00 Uhr 1. Tischrede: Nachfragen.
Notwendige Neuorientierungen für das Zusammenleben
Sabine Rennefanz, Journalistin und Autorin, Berlin

19.15 Uhr Vorspeise und Gespräche am Tisch

19:45 Uhr 2. Tischrede: Gestaltung.
Realitäten verändern für die Zukunft
Ursula Nonnemacher, Mitglied des Landtages Brandenburg, Falkensee

20:00 Uhr Hauptgang und Gespräche am Tisch

20:35 Uhr 3. Tischrede: Gleichberechtigung.
Verabredetes Zusammenleben in Deutschland
Iman Andrea Reimann, Vorsitzende des Deutschen Muslimischen Zentrums Berlin e.V.

20:50 Nachtisch und Gespräche

21:30 Uhr Verabschiedung und Ausblick

Ende gegen 22:15 Uhr

Das Menü ist immer vegetarisch!

Die Veranstaltung wird begleitet von der Konzertpianistin Felicitas Eickelberg, Berlin


Änderungen des Programms vorbehalten!

Diese Veranstaltung wird ganz oder teilweise mit Bild und Ton aufgezeichnet. Das Bild- und Tonmaterial wird für Dokumentationszwecke sowie im Rahmen der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Veranstalters eingesetzt.
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