Afghanistan nach dem Scheitern

Tagung

Afghanistan nach dem Scheitern

Zukunft zwischen überleben, kooperieren und lernen

XXXV. Villigster Afghanistan-Tagung

Tagungsnr.
21137
Von: 03.12.2021 15:00
Bis: 04.12.2021 18:30
Online

Inhalt

Das Scheitern des Westens in Afghanistan fordert zu konsequentem Nach- und Umdenken heraus. Eine unabhängige und umfassende Evaluierung steht seit Jahren aus. Wie ist Überleben in Afghanistan noch möglich? Welche Allianzen werden die Taliban des Jahres 2021 suchen? Wie realpolitisch werden Deutschland und Europa auf die neuen Machthaber reagieren?

In Afghanistan sind am 16. August 2021 die Würfel gefallen. Nach einem überstürzten Abzug der USA und ihrer Verbündeten, nach dem Kollaps der afghanischen Regierung und Sicherheitskräfte haben die Taliban wieder die Macht im ganzen Land übernommen. Ist Afghanistan damit zwanzig Jahre nach „9/11" wieder in dem Zustand, in dem es vorher war? Die Lage im Land hatte sich in den letzten Jahren dramatisch verschlechtert, nicht nur militärisch. Die Zahl der zivilen Opfer erreichte immer neue, traurige Rekorde. Korruption, Vetternwirtschaft und Selbstbereicherung, die nicht nur von den afghanischen Eliten betrieben wurden, haben das Land an den Rand des sozialen, finanziellen, aber vor allem moralischen Ruins geführt. Zukünftige mögliche Friedensszenarien in und für Afghanistan werden mit afghanischen, deutschen und internationalen Expertinnen und Experten diskutiert.

1984 fand die erste „Iserlohner Afghanistan-Tagung" statt. Damit begann eine Tradition, die bis heute – zur XXXV. Afghanistan-Tagung – fortgesetzt wurde und die immer wieder zentrale Aspekte der wechselvollen politischen wie gesellschaftlichen Entwicklung des Landes und der gesamten Region in den Fokus nimmt. Wie in jedem Jahr, wird auch diesmal die Tagung maßgeblich von den in Deutschland lebenden und vielfältig engagierten Afghaninnen und Afghanen mit gestaltet werden.

Programm

Das Programm der Tagung finden Sie hier.

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Leitung

Uwe Trittmann

Studienleiter für Friedensethik, Außen- und Sicherheitspolitik

Telefon 0160 / 90 94 21 86

Kooperation/Förderung

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