Romani women on and behind the camera

Filmabend

Romani women on and behind the camera

Ich sehe was, was du nicht siehst. Antiziganismus im Film

Tagungsnr.
26029
Von: 15.04.2026 20:00
Bis: 15.04.2026 21:30
Sinema Transtopia

Kurzfilme von und mit Sinti* und Romnja*(Romani Frauen) erzählen von Identität, Zugehörigkeit und Resilienz – und oft von Erfahrungen, die sonst unsichtbar bleiben. Wie verändert sich der Blick, wenn wir Räume schaffen, in denen diese Geschichten erzählt werden?

Inhalt

Der Filmabend Romani Women Behind and On Camera zeigt Kurzfilme von und mit Sinti* und Romnja* (Romani Frauen), die von Identität, Zugehörigkeit und Resilienz erzählen. Von alltäglichen Momenten bis zu persönlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen – jede Geschichte öffnet einen Blick auf Erfahrungen, die sonst oft unsichtbar bleiben.

Zum Programm an diesem Abend gehören sowohl Spielfilme als auch dokumentarische Arbeiten aus Spanien, Rumänien und Großbritanniens, ergänzt durch eine Überraschungsauswahl. Die Kurzfilme machen ein breites Spektrum an Perspektiven, Erfahrungen und künstlerischen Ausdrucksformen von Romnja aus Europa sichtbar.

Die Auswahl umfasst unter anderem El Regalo, in dem ein scheinbar alltäglicher Einkaufsbummel dreier junger Frauen zu einem unerwarteten Erlebnis wird. Der Film La revedere, castelule begleitet die selbstbestimmten Lebenswege zweier Romnja Schwestern, die gemeinsam Höhen und Tiefen ihres Lebens meistern. In The Angry Bird hinterfragt die Protagonistin nach einem Unfall ihre Identität und ihren Platz im männerdominierten Motorsport; der Film ist eine Traveller-Geschichte, die Fragen zur Gemeinschaft und zu Geschlechterrollen aufwirft.

Die Filme sind englisch untertitelt, die Diskussion findet auf Englisch statt.

„Ich habe zum Stift gegriffen, um zu öffnen, um zu schreien – um sichtbar zu werden.“
(Ceija Stojka, Romni aus Wien, Künstlerin, Malerin und Holocaustüberlebende)

Im Anschluss an die Filmvorführungen findet ein Gespräch mit Filmemacher*innen und Aktivist*innen statt:

Lisa Smith ist eine walisische Romani Filmemacherin, Produzentin und Kuratorin. Ihre Arbeit bezieht sich auf die Sichtbarkeit von Romani Geschichten im Kino. Sie hat u. a. den preisgekrönten Kurzfilm The Angry Bird realisiert und das internationale Romani Filmfestival AKE DIKHEA? kuratiert.

Talina Connolly ist Sinti-Aktivistin und Mitglied des Netzwerks Sinti Roma Kirchen. Ihre Arbeit zielt darauf, Diskriminierung abzubauen und die Sichtbarkeit und Stärke von Sinti- und Roma-Communities hervorzuheben.

Cat Jugravu ist rumänische Romni und interdisziplinäre Künstler*in, Kurator*in, Pädagog*in und queere* Aktivist*in. Ihre Praxis beschäftigt sich mit den Schnittstellen von Romnja*-, queeren und Trans-Identitäten und schafft Räume, in denen Narrative, Erinnerungen und körperliche Erfahrungen wiedergewonnen werden.

Ort und Anreise

Sinema Transtopia
Lindower Str. 20/22 / Haus C
13347 Berlin

Empfohlener externer Inhalt: Karte

European Roma Institute for Arts and Culture
Sinema Transtopia Bibak
Critical film and image hub
Kooperationsverbund gegen Antiziganismus
Gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms Demokratie leben!

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Leitung

Jakob Mirwald

Projektleiter Netzwerk Sinti Roma Kirchen

Telefon (030) 203 55 - 583

Talina Connolly

Projekt Sinti Roma Kirchen (Elternzeitvertretung)

Organisation

Eleni Efthymiou

Veranstaltungsorganisation, Sachbearbeiterin Netzwerk Sinti Roma Kirchen

Telefon (030) 203 55 - 507

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