Beyond the Divide & That Boy

Filmabend

Beyond the Divide & That Boy

Cinematic Conversations on Violence, Responsibility and Change

Ich sehe was, was du nicht siehst. Antiziganismus im Film

Tagungsnr.
26030
Von: 31.05.2026 18:00
Bis: 31.05.2026 20:00
Pilecki-Institut
Zwei Männer in konzentrierter Haltung an einem erleuchteten Holztisch vor dunklem Hintergrund

© Toby Gorniak

Ein Abend, zwei Perspektiven: Die Kurzfilme That Boy“ von Toby Gorniak und Michael T. Garapich sowie Beyond the Divide“ von Imoje Aikhoje zeigen, wie Ausgrenzung wirkt – und warum gesellschaftlicher Zusammenhalt so wichtig ist.

Inhalt

Wie werden Begegnung und Dialog angesichts rassistischer Gewalt und extremistischer Ideologien möglich? Dieser Frage widmet sich dieser Abend mit zwei Filmen, die eindrückliche Gespräche zwischen Betroffenen und ehemaligen Tätern dokumentieren.

Der Film Beyond the Divide (2025) von Imoje Aikhoje bringt einen Schwarzen britischen Aktivisten und einen ehemaligen Neonazi in einem konfrontativen Gespräch zusammen. Die Begegnung legt die persönlichen und gesellschaftlichen Hintergründe rechtsextremer Radikalisierung offen. Zugleich stellt sie die Frage, ob und unter welchen Bedingungen so etwas wie Vergebung überhaupt denkbar ist.

Im Zentrum von That Boy (2025) steht Toby Gorniak, ein Roma-Aktivist, der nach rassistischen Angriffen in den 1990er Jahren aus Polen nach Großbritannien fliehen musste. Der Film erzählt von seiner Begegnung mit einem ehemaligen polnischen Neonazi. Dabei entsteht ein vielschichtiges Bild von Biografien, die durch Gewalt verbunden sind. Der Film zeigt, wie schwierig, aber auch wie notwendig es sein kann, sich diesen Geschichten im direkten Dialog zu stellen.

Beide Filme eröffnen einen Raum zur Auseinandersetzung mit den Ursachen von Hass, den Nachwirkungen von Gewalt und den Möglichkeiten von persönlicher Veränderung.

„Unsere Zukunft liegt in unseren Kindern. Wenn sie diese Geschichte kennen, dann können sie bewusst wählen – ob sie dem Hass folgen oder etwas Besseres aufbauen.“
Toby Gorniak

Der Abend wirft zentrale Fragen auf: Wie können wir rassistische und rechtsextreme gesellschaftliche Hintergründe im Dialog sichtbar machen und die ehrliche Auseinandersetzung mit ihnen nachhaltig fördern und stärken? Im Anschluss an die Screenings laden wir zu einer Diskussion mit den Filmschaffenden ein. Gemeinsam möchten wir über die Entstehung der Filme sprechen, über die Erfahrungen der Beteiligten und darüber, welche Rolle solche Gespräche im heutigen Umgang mit Rassismus und rechtsextremer Gewalt spielen können.

 

Die Veranstaltung ist kostenlos. Sie findet auf Englisch statt.

Ort und Anreise

Pilecki-Institut
Pariser Platz 4A
10117 Berlin

Empfohlener externer Inhalt: Karte

Kooperationsverbund gegen Antiziganismus
Critical film and image hub
Pileckiinstitut
Komprex
Gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms Demokratie leben!

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Leitung

Jakob Mirwald

Projektleiter Netzwerk Sinti Roma Kirchen

Telefon (030) 203 55 - 583

Talina Connolly

Projekt Sinti Roma Kirchen (Elternzeitvertretung)

Organisation

Eleni Efthymiou

Veranstaltungsorganisation, Sachbearbeiterin Netzwerk Sinti Roma Kirchen

Telefon (030) 203 55 - 507

Schwarz-weiß-Foto einer jungen Frau mit Miniatur-Filmklappe vor einem Auge

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