Drei Roma-Geschwister reisen quer durch Schweden, um ihrer Großmutter eine alte Wanduhr zurückzubringen. Auf ihrem Weg begegnen sie skurrilen Situationen, seltsamen Orten und absurden Zufällen. Hinter der scheinbar banalen Handlung des Roadmovies The Garbage Helicopter (2015) eröffnet sich eine poetische, leise Betrachtung über Familie, Zugehörigkeit und Alltagserfahrungen jenseits von Klischees.
Der Film regt dazu an, innezuhalten: In welchen Momenten erkennen wir Vorurteile in uns selbst? Welche Formen von Ausschluss nehmen wir unbewusst hin? Und wie können wir alltägliche Erfahrungen von Diskriminierung aufmerksam, solidarisch und respektvoll begegnen?
„Der Preis für Integration darf nicht sein, dass ich meine Identität aufgeben muss, um akzeptiert zu werden.“
Angelina Dimiter-Taikon
In die Themen des Films führt Dr. Radmila Mladenova vom Critical Film & Image Hub an der Forschungsstelle Antiziganismus (Universität Heidelberg) ein. Im Anschluss an die Vorführung diskutiert sie mit Angelina Dimiter-Taikon, Aktivistin und Schauspielerin im Film, sowie dem Filmberater Mikael Demetri über die Darstellung von Roma-Identitäten und die gesellschaftlichen Fragen, die der Film aufwirft.
Die Veranstaltung ist kostenlos. Der Film wird im Original mit englischen Untertiteln gezeigt; die Diskussion findet auf Englisch statt. .
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