Willkommen bei der Evangelischen Akademie zu Berlin!



  • Aktuelles

    Wie viel Kirche braucht die Stadt?

    Moderne Subsidiarität und die Bedeutung von Kirche im Gemeinwesen

    Das Prinzip ist so einfach wie sinnvoll: Ob Kindertagesstätten, Jugendheime oder Altenpflegeieinrichtungen - zur Entlastung des Staates übernehmen Kirchen und ihre Wohlfahrtsverbände subsidiär zahlreiche Aufgaben im Sinne des Gemeinwohls. Wie kann diese Arbeitsteilung weiter entwickelt werden? Wie kann der Beitrag der Kirchen noch intensiver in die Entwicklung des Gemeinwesens vor Ort eingebracht werden? Sind kirchliche Beiträge für unsere Gesellschaft ersetzbar oder müssen sie gesteigert werden? Vor dem Hintergrund des durch das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung geförderten Projekts „Kirche findet Stadt“ werden die zukünftigen Entwicklungen diskutiert. An der Debatte über die Bedeutung von Kirche im Gemeinwesen beteiligen werden sich unter anderem der Vorsitzende der SPD-Fraktion, Frank-Walter Steinmeier, der stellvertretende Präsident des Deutschen Städtetages, Hans Schaidinger, der bayerische Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, und der Präsident des Deutschen Caritasverbandes, Prälat Peter Neher. Die Tagung am 2. und 3. Februar bildet einen ersten Höhepunkt der bundesweiten Aktionen im Rahmen des Projekts.

     

    Gott oder Götze?

    Filmtagung über das Verhältnis von Geld und Glauben

    Oliver Stone, J.C. Chandor, Danny Boyle und Woody Allen: Sie alle haben sich auseinandergesetzt mit dem Traum vom großen Geld. Ob mit Blick auf die „Wall Street“ oder den „Slumdog Millionär“ – die Macht, mit der Menschen zum Geld drängen, und die Macht, mit der Geld das Leben von Menschen bestimmt, hat viele Filmemacher fasziniert. Was sagen ihre Werke über unsere Realität? Die Bibel warnt vor der Vergötterung des „Mammons“. Glaube und Geld – geht das zusammen? Gemeinsam mit der Rundfunkbeauftragten der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz veranstaltet die Evangelische Akademie zu Berlin die Tagung „Credo und Credit. Geld im Film“.

     

    Glaubt man Gläubigen ihre demokratische Gesinnung?

    Tagung zu „Fundamentalismus und Toleranz“

    „Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen“ – dieser biblische Vers formuliert einen Absolutheitsanspruch, der gläubige Christen in Konflikt bringen kann mit der weltlichen Macht. Und auch für andere Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften in Deutschland gilt: Vom Staat geschützte religiöse Freiheit und staatliche Letztentscheidung können sich kontrovers entgegenstehen. Kann man Gläubigen ihre demokratische Gesinnung glauben? Im Rahmen eines Abendforums werden unter anderem der ehemalige Bürgermeister von Berlin, Eberhard Diepgen, Dr. Ehrhart Körting, Berliner Innensenator a.D., und die Abgeordnete Ekin Deligöz (Bündnis 90/Die Grünen) über „Fundamentalismus und Toleranz. Religionsgemeinschaften und der säkulare Staat“ sprechen.

     

    Wie entlässt die Revolution ihre Kinder?

    In der DDR-Opposition engagierte Mütter und Väter lebten in einem besonderen Spannungsverhältnis zwischen dem oft gefährlichen Einsatz für politische Reformen einerseits und elterlicher Fürsorge andererseits. Das eigene Verantwortungsbewusstsein der Eltern wirkte sich unmittelbar auf das Leben ihrer Töchter und Söhne aus. „Wie entlässt die Revolution ihre Kinder?“ fragt die Evangelische Akademie zu Berlin gemeinsam mit der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und der Behörde des Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes. Im Rahmen eines Abendforums berichten am 26. Januar unter dieser Überschrift unter anderem Vera Lengsfeld und ihr ältester Sohn, Dr. Philipp Lengsfeld von ihren Erinnerungen.

     

Demnächst


27. bis 29. Januar 2012

Credo und Credit

Vom Umgang mit Geld im Film
Ev. Bildungsstätte auf Schwanenwerder

 

02. Februar 2012

Wie viel Kirche braucht die Stadt?

Moderne Subsidiarität im Gemeinwesen
Französische Friedrichstadtkirche

 

02. bis 03. Februar 2012

Wie viel Kirche braucht die Stadt?

Moderne Subsidiarität und die diakonische Dimension der Kirchen im Gemeinwesen
Französische Friedrichstadtkirche und Ev. Bildungsstätte auf Schwanenwerder

 

08. Februar 2012

Fundamentalismus und Toleranz

Religionsgemeinschaften und der säkulare Staat
Französische Friedrichstadtkirche

 

19. Februar 2012

Klare Worte

Zwölf Predigtgottesdienste zu den Zehn Geboten. Januar bis Dezember 2012, jeweils am 3. Sonntag im Monat
Französische Friedrichstadtkirche