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Wie der Wandel zur Nachhaltigkeit gelingt

 
 

Tagung

Wie der Wandel zur Nachhaltigkeit gelingt

Globale Umweltziele versus Mobilität, Fleischkonsum und Plastikflut

Tagungsnummer
23/2019
03. Juni 2019
09:00 - 17:30 Uhr
Inhalt:

Leitung

Dr. Michael Hartmann

 

Organisation

Simone Wasner

 
(030) 203 55 - 507
 
Globale Umweltziele bei Klima und Biodiversität werden offiziell allseits befürwortet. Niemand scheint sich an den deutlichen Widersprüchen zu stören, wenn wir uns als Umwelt-Vorreiter feiern. Kein Einsatz fossiler Brennstoffe bei Strom, Wärme, Mobilität, kein Plastik und eine Landwirtschaft, die weniger tierische Nahrungsmittel erzeugt, wären die Konsequenzen aus diesen Zielen. Diese gelten nicht irgendwann, sondern müssen in maximal zwei Jahrzehnten die Realität beschreiben. Tatsächlich gehört unser ökologischer Fußabdruck jedoch weiterhin zu den größten weltweit.
Alle hoffen auf technische Lösungen, obwohl wegen der Größe der Herausforderung ziemlich sicher neben „smartem Konsum“ auch „weniger Konsum“ gefragt ist. Politiker und Wähler – und Unternehmen und Konsumenten – sind in Teufelskreisen voneinander abhängig und schieben sich gegenseitig die Verantwortung für den Wandel zur Nachhaltigkeit zu.
 
Die Tagung fragt, wie daraus ein produktives Wechselspiel werden kann und wie ambitioniert die globalen Umweltziele wirklich sind.
Wie komplexe emotionale und rationale Blockaden aufgelöst werden können. Wie neue Gewohnheiten entstehen können, in denen das tägliche Fleisch und die regelmäßigen Urlaubsflüge vielleicht nicht mehr ‚normal‘ sind.
 
Dr. Michael Hartmann
Evangelische Akademie zu Berlin
Prof. Dr. Dr. Felix Ekardt,
Forschungsstelle Nachhaltigkeit und Klimapolitik
Prof. Dr. Susanne Stoll-Kleemann,
Universität Greifswald
Programm:
Ab
8.30 Uhr Anreise und Anmeldung
 
9.00 Uhr Begrüßung Einführung der Veranstalter
 
9.10 Uhr Das Kooperationsproblem zwischen Individuen und Staaten bei globalen Umweltfragen
Prof. Dr. Andreas Löschel, Universität Münster
 
9.55 Uhr Sind wir wirklich so rational?
Wie wir beim Thema Fleischkonsum dichtmachen und wie das zu lösen wäre
Prof. Dr. Susanne Stoll-Kleemann, Universität Greifswald
 
10.40 Uhr Kaffeepause
 
11.00 Uhr Institutionelle Trägheiten durchbrechen
Dr. Jörg Mayer-Ries, Bundesministerium für Umwelt,
Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) und
Institute For Advanced Sustainability Studies e.V. (IASS) Potsdam
 
11.45 Uhr Ambitionierte globale Umweltziele und multidisziplinäre neue Wege zur Transformation jenseits naiver Kapitalismuskritik
Prof. Dr. Dr. Felix Ekardt, Forschungsstelle Nachhaltigkeit
und Klimapolitik (FNK) und Universität Rostock
 
12.30 Uhr Mittagessen
 
13.30 Uhr Podium: Schluss mit der Vielfliegerei?
Und wäre das bevormundend?
Die Sicht junger Ökos –
Katharina Bohnenberger, Wuppertal Institut
Katharine Heyl und Jessica Stubenrauch, FNK
 
14.30 Uhr Al Gore und ich: Kann man vom Hedonisten zum Vollöko werden?
Peter Unfried, die Tageszeitung taz, Berlin
 
15.10 Uhr Kaffeepause
 
15.30 Uhr Wie wir uns mit Pseudo-Vorreiterschaft sedieren: Scheitern als Chance?
Dr. Bettina Hennig, Rechtsanwältin und Autorin, von Bredow Valentin Herz Rechtsanwälte, Berlin
 
16.10 Uhr Podium: Globale Umweltziele jenseits von Sonntagsreden: Kann der Teufelskreis Politiker/Wähler durchbrochen werden?
Sabine Leidig (Die Linke),
Gerhard Zickenheiner (Bündnis 90/ Die Grünen),
Peter Unfried, die Tageszeitung taz, Berlin
Moderation: Prof. Dr. Dr. Felix Ekardt, FNK und Uni Rostock
 
17.25 Uhr Schlusswort der Veranstalter
 
Ende gegen 17.30 Uhr
 
 
 
Änderungen des Programms vorbehalten!
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Veranstaltungskalender

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17
  • Bernburg (Saale)
    Residenzstadt im Schatten der ‚Euthanasie’
    Beginn: 07:30 Uhr
Aug
16
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22
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