2026-27 epd Theologien in Beziehung

Theologien in Beziehung

epd-Dokumentation über Rassismuskritik, Antisemitismuskritik und gemeinsame Lernräume

© Baraboom / Adobe Stock

Vertrauen ist zu einem knappen Gut geworden. Gesellschaftliche Debatten verlaufen zunehmend entlang verhärteter Frontlinien, und auch in Kirche und Theologie treten Spannungen deutlicher hervor. Dies gilt insbesondere für die Auseinandersetzung mit Rassismus und Antisemitismus. Die Diskussionen der vergangenen Jahre haben gezeigt, wie beide Themen voneinander getrennt und teils gegeneinander ausgespielt werden können.

Die Tagung „Theologien in Beziehung. Rassismuskritik, Antisemitismuskritik und gemeinsame Lernräume“, die im November 2025 an der Evangelischen Akademie zu Berlin stattfand, nahm diese Herausforderung auf. Ihr Ausgangspunkt waren die Erfahrungen von Menschen, die von Rassismus, Antisemitismus und Antiziganismus betroffen sind. Von hier aus wurden historische, systematisch-theologische, religionspädagogische und praktische Fragen neu in den Blick genommen.

In der epd-Dokumentation 27/2026 sind die Beiträge gesammelt, die diesen Gesprächs- und Lernprozess zeigen. Sie machen deutlich, dass Rassismus- und Antisemitismuskritik keine Randthemen theologischer Arbeit sind, sondern grundlegende Fragen theologischer Erkenntnis, kirchlicher Praxis und religiöser Bildung berühren.

Die Dokumentation versteht sich daher nicht nur als Rückblick auf eine Tagung, sondern als Einladung, begonnene Gespräche weiterzuführen: in Kirchengemeinden, Bildungseinrichtungen, theologischen Fakultäten und kirchlichen Leitungsstrukturen. Denn gemeinsame Lernräume entstehen nicht von selbst. Sie müssen gestaltet, geschützt und immer wieder neu eröffnet werden.

Aus dem Editorial der epd-Dokumentation 27/2026, verfasst von den Leitungspersonen der Tagung: Dr. Dominik Gautier, Wissenschaftlicher Mitarbeiter Systematische Theologie am Institut für Evangelische Theologie und Religionspädagogik, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, Nina Schmidt ehemals Mitglied der Steuerungsgruppe des Antisemitismus- und rassismuskritische Religionspädagogik und Theologie (narrt), Dr. Christian Staffa, Studienleiter Demokratische Kultur und Kirche und Dr. Juliane Ta Van, Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Comenius-Institut in Münster, Ev. Arbeitsstätte für Erziehungswissenschaft.

Einen Sonderdruck der Dokumentation können Sie bei uns bestellen; bei Sammelbestellungen freuen wir uns über eine Spende. Diese und weitere epd-Dokumentationen erhalten Sie außerdem kostenpflichtig direkt beim Evangelischen Pressedienst (epd).

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2025 24-25 Nov

Wannsee-Forum Berlin

Theologien in Beziehung

Rassismuskritik, Antisemitismuskritik und gemeinsame Lernräume

In einer Zeit, in der gesellschaftliche Spannungen zunehmen und Vertrauen zwischen Menschen, Communities und staatlichen Institutionen fragil geworden ist, stellt sich auch die Frage: Wie können theologische Konzepte Orientierung geben, Gespräche… weiter

Dr. Christian Staffa

Studienleiter Demokratische Kultur und Kirche, Beauftragter der EKD für den Kampf gegen Antisemitismus

Telefon (030) 203 55 - 411

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