Frauen und die extreme Rechte

Frauen und die extreme Rechte

Zum 10. Jahrestag der NSU-Enttarnung

Buchstabenwürfel bilden das Wort rechtsextrem

© Adobe Stock / pusteflower9024

Vor zehn Jahren enttarnte sich die rechtsextreme Terrorgruppe „Nationalsozialistischer Untergrund“ NSU. Zum Jahrestag am 4. November sprechen wir darüber, welche Rollen Frauen als Akteurinnen und Angriffsziele der extremen Rechten erhalten und einnehmen.

Ein Jahrzehnt nach dem Auffliegen des NSU sind längst nicht alle Fragen bei der Aufarbeitung der Mordserie geklärt. Wir beleuchten die hinter dem NSU stehenden rechtsextremen Haltungen mit einem Fokus auf Frauen: Mit Heike Radvan, Professorin für Methoden und Theorien Sozialer Arbeit an der Universität in Cottbus, und Claudia von Gélieu, die selbst von einer rechtsextremen Anschlagsserie in Berlin-Neukölln betroffen ist und die Initiative „Rudow empört sich“ mit ins Leben gerufen hat, sprechen wir rüber die Bedeutung von Frauen in rechten Netzwerken.

Wir fragen, wie sich antifeministische Positionen in der Rechten äußern und wie anschlussfähig diese an andere gesellschaftliche Gruppen sind. Weshalb sind Frauen, die als muslimisch, jüdisch, nicht-deutsch oder queer wahrgenommen werden, vom rechten Antifeminismus in besonderer Weise betroffen? Wie stellen sich Frauen Drohungen von rechts entgegen?

Wie üblich in der Reihe „Frauen reden zu Tisch", wollen wir dabei gemeinsam essen, trinken, netzwerken – dieses Mal wieder in digitaler Form.

2021 4 Nov

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