Interview mit Christian Staffa

„Antisemitismus nicht ein Problem der anderen“

Christian Staffa im Interview

Nebel

© Adobe Stock

Über Antijudaismen, die sich bis heute in der christlichen Kirche zeigen, über den „Geschwisterstreit“ zwischen Juden und Christen und wie aus Irritation, gepaart mit Selbstzweifeln, antisemitische Aggression werden kann – darüber sprach Studienleiter Christian Staffa im Deutschlandfunk.

Wer Antisemitismus ernsthaft überwinden will, kann ihn nicht als ein Problem der anderen ansehen, sondern muss eigene Anteile identifizieren. Ausgehend von dieser Prämisse sprach der EKD-Antisemitismusbeauftragte am 24.1. in der Sendung „Am Sonntagmorgen“ mit Angelika Obert. „Das Judentum repräsentiert nicht selten auch noch heute das Gesetz, den Rachegott, die Pharisäer“, sagte Staffa. Damit seien die Juden „gewissermaßen die Negativfolie, vor der wir Christen leuchten.“

Das Gespräch mit dem Studienleiter für Demokratische Kultur und Kirche – Schwerpunkt Bildung wurde am 24. Januar 2021 gesendet und kann hier angehört werden: https://rundfunk.evangelisch.de/kirche-im-radio/deutschlandfunk/am-sonntagmorgen

 

Dr. Christian Staffa

Studienleiter für Demokratische Kultur und Kirche

Telefon (030) 203 55 - 411

nach oben

Unsere Webseiten verwenden Cookies zur Verbesserung der Bedienung und des Angebots sowie zur Auswertung von Webseitenbesuchen. Mit Ihrer Zustimmung erteilen Sie die Erlaubnis, Daten an Drittanbieter, wie z.B. Google Maps und Youtube, zu übertragen. Einzelheiten über die von uns eingesetzten Cookies und die Möglichkeit, diese abzulehnen, finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.