Wandel zur Nachhaltigkeit nach Corona

Wandel nach der Corona-Krise?

Wie die Transformation zur Nachhaltigkeit gelingen kann

People gather to protest climate change

© OSORIOartist / Adobe stock

Seit Anfang 2020 widmen wir als Gesellschaft einen Großteil unserer politischen, sozialen, fiskalischen und privaten Ressourcen der Bekämpfung der Covid-19-Pandemie. Spätestens nach deren Ende wird es viel Mühe und Aufwand erfordern, die liegengebliebenen Baustellen der ökologischen Transformation wieder intensiver zu bearbeiten und die dafür nötigen Ressourcen zu mobilisieren. Die hohen wirtschaftlichen Kosten der Pandemie, private und öffentliche Verschuldung, Insolvenzen und Arbeitslosigkeit sowie massive soziale Kosten zeichnen sich bislang nur vage ab. Nicht zuletzt wird es eine mentale Herausforderung sein, die existenzielle Bedrohung unserer Lebensweise durch Klimawandel und Umweltzerstörung wieder in den Blick zu nehmen.

Wie dies gelingen kann, war Thema unserer Online-Tagung „Wandel zur Nachhaltigkeit nach Corona?“ am 29. November 2021. Die Video-Mitschnitte der Tagungsbeiträge zeigen: Nötig ist Resilienz. Ängste, die sich in der Pandemie aufgebaut haben, könnten die Bereitschaft zum ökologischen und sozialen Wandel blockieren. Im Politikmodus der Pandemiebekämpfung erschienen Klimaschutz und ökologische Nachhaltigkeit als sekundär.

Auf den Podien haben wir danach gefragt, ob die Gesellschaft nach überstandener Pandemie eine andere sein wird und ob sie auf der Erfahrung einer Drosselung mancher klimaschädlicher Verhaltensweisen aufbauen kann. Überwiegt der Nachholbedarf bei Reisen und Konsum oder werden wir bereits neue Verhaltensmuster gelernt haben?

In früheren Krisen wie der globalen Finanzkrise von 2008 hat die Politik nur sehr verhalten zu systemischen Transformationen und wirklichen regulatorischen Innovationen gefunden. Wird sie dazugelernt haben, so fragen die letzten beiden Beiträge. Dabei gibt es enge Verbindungen zwischen der systemischen, gesellschaftlichen Logik der Corona- und der Klimakrise. Globalisierung, Mobilität, Konsum und der gesellschaftliche Umgang mit politisch verhängten Restriktionen gehören dazu, ebenso der Umgang mit den sozial verletzlichen Gruppen der Gesellschaft.

Zu mehr gesellschaftlicher Resilienz führen nur neue, multidisziplinäre Wege. Warum ist moralische Korruption eine Barriere für die Eindämmung der Klimakrise? Scheitert Klimapolitik trotz oder wegen der Corona-Krise?

Dr. Michael Hartmann

Studienleiter Wirtschaft und Soziales

Telefon (030) 203 55 - 504

2021 29 Nov

Tagung

Online

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